Die ESMA fügt am 16. Juli 2026 14 neue Krypto-Asset-Dienstanbieter in das vorläufige MiCA-Register ein und bringt so die insgesamt eingetragenen CASP auf 294. Am auffälligsten sind Ripple Payments Europe und damit Ripples Zahlungsarm für Europa sowie einige einzigartige Namen wie die Bison Bank aus Portugal, die staatliche kroatische Bank Hrvatska poštanska banka, zwei Bank-Kooperativen aus Deutschland und die Kaiser Partner Privatbank aus Liechtenstein.

- Ripple hat eigentlich bereits seit Anfang Juli eine vollständige CASP-Lizenz der CSSF in Luxemburg erhalten – es geht hier nur darum, in das ESMA-Register aufgenommen zu werden, das tatsächlich wöchentlich aktualisiert wird, nicht in Echtzeit.

- Die ESMA veröffentlicht lediglich das Register, nicht die Lizenzen – die Genehmigung erteilen nationale Aufsichtsbehörden (im Fall von Ripple: die CSSF Luxemburg).

- Der Fortschritt hat sich spürbar verlangsamt: von 243 → 280 (plus 37 Unternehmen Anfang Juli zum Ablauf der Übergangsfrist) → jetzt 294 (plus 14). Das Update vom 16. Juli folgt auf die Expansion vom 3. Juli, bei der 37 Anbieter hinzukamen.

Institutioneller Auftrieb (kleinere europäische Banken, darunter auch deutsche Banken aus dem Genossenschaftssektor, die bei der MiCA-Compliance mitziehen)

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