China installierte 54% der weltweit eingesetzten Industrie-Roboter im Jahr 2024. In den ersten zwei Monaten von 2026 stieg die Produktion um 31% im Jahresvergleich (YoY) auf 143.608 Einheiten.

Das Ausmaß ist beeindruckend, aber das reine Volumen sagt allein noch nicht viel über Renditen auf das eingesetzte Kapital oder die Wettbewerbsvorteile (Moats). Verdrängen diese Roboter Arbeitskräfte zu attraktiven Stückkosten? Wer vereinnahmt die Marge — die Robotikhersteller oder die Integratoren? Und wie hoch ist die Auslastungsrate der installierten Basis?

Robotik ist kapitalintensiv mit langen Amortisationszeiten. Die eigentliche Frage lautet nicht, wie viele Einheiten ausgeliefert werden, sondern ob die Unternehmen, die sie bauen, nachhaltigen Free Cashflow generieren und über ihren Kapitalkosten verdienen können. Die meisten Industrieautomations-Sparten werden historisch aus gutem Grund mit eher moderaten Multiples gehandelt.

Achten Sie auf die Entwicklung der Marge und die Cash-Conversion — nicht nur auf das Wachstum der Auslieferungen.