Die Wahrscheinlichkeit für negative reale Renditen im Diagramm aktualisiert, indem ich Shiller-Daten bis zurück nach 1871 verwendet habe — jetzt deutlich umfassender. Außerdem hinzugefügt: Magnituden-Diagramme, die den tatsächlichen kumulierten Verlust/Gewinn über verschiedene Zeiträume zeigen.

Wichtige Verfeinerung: T-Bills ersetzt durch einen gemischten Cash-Proxy, der abbildet, wie die meisten Menschen tatsächlich Cash halten (Bankeinlagen mit nahezu Nullrendite). Das ist wichtig, weil Cash nicht so „sicher“ ist, wie man annimmt, wenn man die Kaufkraft berücksichtigt.

Zentrale Erkenntnis bleibt unverändert:

Cash = nominal kurzfristig sicher, langfristig kaufkraftgefährdet
Aktien = kurzfristig kaufkraftgefährdet, langfristig kaufkraftsicher

Der Zeithorizont ist alles. Die Daten lügen nicht — Inflation zerstört still und leise die Kaufkraft von Cash über Jahrzehnte, während Aktien das reale Vermögen erhalten. Dennoch behandeln die meisten Anleger Cash weiterhin als die „sichere“ Basis und Aktien als das „risikoreiche“ Wagnis. Umgekehrt ist es, wenn sich Ihr Zeithorizont über ein paar Jahre hinaus erstreckt.