Der S&P 500 hat gerade 0,5% unter seinem Allzeithoch vom 2. Juni geschlossen, und ehrlich gesagt sagt dir das alles darüber, wo die Risikobereitschaft gerade steht. Seit Jahresbeginn 10,7% im Plus und dennoch geht es weiter nach oben – sogar nachdem in diesem Jahr so ziemlich alles passiert ist: Zölle, die Situation im Iran und die Unsicherheit bei den Zinsen. Das ist kein Markt, der Angst hat. Ich behalte so etwas im Blick, weil Krypto nicht im luftleeren Raum agiert. Wenn traditionelle Märkte so nah an einem Euphorie-Territorium sind, heißt das normalerweise, dass die Liquidität locker ist und Anleger bereit sind, dem Risiko weiter entlang der Kurve hinterherzulaufen. Bitcoin und die großen Coins nehmen diese Welle meist ein paar Wochen später auf, sobald die Leute anfangen, Gewinne in höheres Beta umzuschichten. Was ich gerade beobachte, ist nicht, ob die Aktien die Marke brechen. Sondern ob dieser Ausbruch wirklich passiert und wie schnell Geld danach in Krypto fließt. Wenn du bislang auf der Seitenlinie gesessen hast und auf ein „Zeichen“ gewartet hast, dann könnte das genau das sein – es bildet sich gerade direkt vor unseren Augen. Keine Finanzberatung, nur Musterbeobachtung. Wie ist dein Eindruck: Zieht ein frisches S&P-Rekordhoch mehr Kapital in Krypto, oder saugt es uns nur noch ein bisschen länger die Liquidität weg?

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#SP500EndsJustBelowRecord
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