Es gibt ein Signal für eine Bitcoin-Erholung, aber die echte Bestätigung der Kursentwicklung könnte noch nicht da sein.
Bitcoin hat in letzter Zeit ein Signal gezeigt, das Aufmerksamkeit verdient.
Laut einem Bericht von CoinDesk hat der langfristige MACD-Indikator von Bitcoin wieder die Nulllinie überquert.
Für Technik-Analysten bedeutet das in der Regel:
Die mittelfristige Dynamik im Markt verbessert sich; der Druck, der durch den Rückgang vom Hoch bei 126.000 US-Dollar entstand, könnte sich nun allmählich lösen.
In den vergangenen mehreren Kursphasen hat der Wendepunkt beim langfristigen MACD den Trendwechsel tatsächlich oft schon im Voraus angezeigt:
Beim Unterschreiten nach unten geht das häufig mit Korrekturen auf sehr großer Zeitebene einher;
Beim erneuten Umschalten ist dies oft auch mit einer phasenweisen Erholung verbunden.
Dabei ist jedoch zu beachten:
Ein Signal taucht auf ≠ Der Trend ist bereits bestätigt.
Der häufigste Fehler des Marktes ist, „mögliche Stärke“ so zu verstehen, als wäre „sicheres Steigen“ gemeint.
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Aktuell gibt es oberhalb von Bitcoin noch mehrere wichtige Bereiche.
Erstens:
📍In der Nähe des 50-Tage-Durchschnitts, etwa 65.400 US-Dollar.
Das ist ein entscheidender Bereich für den Kampf zwischen Bullen und Bären im kurzfristigen Handel.
Wenn der Kurs es nicht schafft, sich effektiv darüber zu halten, könnten die durch den MACD geweckten optimistischen Erwartungen beeinträchtigt werden.
Zweitens:
📍Das Hoch Mitte Juni bei 67.292 US-Dollar.
Wenn hier der Ausbruch gelingt, könnte sich die Marktstimmung weiter verbessern.
Drittens:
📍In der Nähe des 200-Tage-Durchschnitts, etwa 71.100 US-Dollar.
Viele institutionelle Anleger achten auf diesen Bereich.
Wenn es gelingt, sich wieder darüber zu positionieren und dort zu bleiben, könnte das bedeuten, dass der Markt von der Erholungsphase in eine klarere Trend-Reparaturphase übergeht.
Doch bis dahin bleibt Bitcoin weiterhin in einem Bereich, der noch bestätigt werden muss.
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Ein weiteres zu beobachtendes Datensignal kommt aus dem Optionsmarkt.
Laut den Daten von Deribit:
Der offene Bestand an BTC-Call-Optionen mit einem Ausübungspreis von 80.000 US-Dollar ist derzeit am höchsten, mit einem Nominalwert von über 1,2 Milliarden US-Dollar.
Das zeigt, dass ein Teil der Gelder auf höhere Preise setzt.
Hier ist aber auch Ruhe geboten.
Der Optionsopen-Interest spiegelt Markterwartungen wider und bedeutet nicht, dass es in Zukunft zwangsläufig so kommt.
Oft können Bereiche, in denen sich große Geldmengen konzentrieren, sowohl zum Ziel für Kursanstiege werden als auch der Ort sein, an dem der Markt Volatilität erzeugt.
Historisch gehen heftige Kursbewegungen häufig mit Bereichen einher, in denen sich Optionen stark konzentrieren.
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Aus Sicht eines größeren Zeithorizonts steht Bitcoin nun vor einer interessanten Phase:
Einerseits:
Langfristige Indikatoren beginnen sich zu verbessern;
Institutionelles Kapital nimmt kontinuierlich teil;
Der Markt hegt Erwartungen an das zukünftige Liquiditätsumfeld.
Andererseits:
Noch immer sind viele Hoch-Kaufpositionen festgefangen;
Das makroökonomische Umfeld bleibt voller Unsicherheiten;
Die Marktstimmung kann sich durch kurzfristige Anstiege schnell überhitzen.
Vor allem nachdem zuvor eine schnelle Erholungsrunde erlebt wurde, steigt Nachkauf-/FOMO-Kapital oft wieder ein.
Und die wirklich gefährliche Stelle ist normalerweise nicht die, dass niemand an steigende Kurse glaubt.
sondern dass alle wieder glauben, dass der „Bullenmarkt gerade begonnen hat“.
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Daher ist die Frage, die man jetzt stärker im Blick haben sollte, vielleicht nicht:
„Steigt Bitcoin schon bald auf 80.000 US-Dollar?“
sondern:
Kann es wichtige Widerstände durchbrechen und belegen, dass diese Aufwärtsbewegung ausreichend durch Kapital und Nachfrage gestützt wird?
Für Trader gilt:
Ignoriert keine Trendsignale, aber ignoriert auch keine Risikosignale nicht.
Wenn der Markt Gelegenheiten bietet, schafft er gleichzeitig auch Fallen.
Die Auseinandersetzung um die nächsten entscheidenden Bereiche könnte wichtiger sein als nur die Preisprognose.
Welche Richtung wird BTC als Nächstes einschlagen – deiner Meinung nach:
A. Ausbruch über 71.000 US-Dollar und Start eines neuen Trends?
B. Anstieg bis hoch und dann Rücklauf, erneuter Test von Unterstützungen?
Teile gerne deine Einschätzung.
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