Die Markterwartungen an die Fed driften weiter in eine eher lockere Richtung.

Die Märkte preisen mittlerweile für das gesamte Jahr 2026 gerade einmal eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte ein. Das ist weniger als der deutlich engere Pfad, der noch vor wenigen Wochen eingepreist war.

Erinnerung: Der Markt ist bei der Prognose der Fed-Politik mit einem Horizont von mehr als 6 Monaten durchgehend schlecht. Wir schwanken von Panik wegen endloser Zinserhöhungen hin zu Kurskorrekturen, bei denen Zinssenkungen eingepreist werden, die dann nie kommen—und danach wieder zurück.

Setzen Sie 2026 nicht früh im Jahr 2025 auf Zinserwartungen. Zu viel Rauschen, zu viele Variablen, zu weit in der Zukunft. Konzentrieren Sie sich auf das, was jetzt tatsächlich passiert—Inflationstendenzen, Arbeitsmarktdaten, Kreditbedingungen.

Die einzige Gewissheit: Was der Markt heute für 2026 einpreist, wird falsch sein.