SanDisk (SNDK) ist im ersten Halbjahr um über 850% gestiegen.
Das ist kein Hype – das ist eine direkte Darstellung, wie real der KI-Speicherbedarf ist.
SanDisk: Der Umsatz im Q3 ist im Jahresvergleich um 251% gestiegen, die Bruttomarge liegt bei 78,4% – das ist schon höher als bei vielen Softwarefirmen.
Diese Zahl hat mich ernsthaft dazu gebracht, alles neu zu überdenken.
Allokationsideen für die zweite Jahreshälfte
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▸Die zentrale Leitlinie hat sich nicht geändert: KI-Infrastruktur
Die Linie „Speicher und Halbleiter“ bleibt bestehen.
KI-Training und -Betrieb brauchen massenhaft Speicher und Speicherkapazität; SanDisk ist nur ein Beispiel dafür.
Die Logik hinter Micron (MU) ist die gleiche – diese Linie halte ich weiterhin als Schwerpunkt.
Der KI-Bedarf wirkt weiterhin nach unten in die Lieferkette.
Der Stromverbrauch von Rechenzentren ist enorm – auch Stromanlagen und der Energiesektor profitieren davon.
Unternehmen rund um Server, Netzwerke und Glasfaser sind ebenfalls einen Blick wert.
Bei „Big Tech“: Nvidia, Broadcom (AVGO), Microsoft, Amazon, Google, Meta – entweder sind das Kern-Profiteure von KI oder sie investieren selbst in großem Umfang in den Aufbau von KI.
Institutionen sind allgemein der Meinung: Wenn eine Korrektur auftaucht, ist das eine Gelegenheit zum Nachkaufen.
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▸Nebenrichtungen: einen Teil diversifizieren
Verteidigung und Industrie: Aufgrund der angespannten Lage weltweit erhöhen die Länder ihre Sicherheitsausgaben. Diese Logik ist relativ stabil.
Energie und Materialien: Einerseits steigt durch KI der Strombedarf, andererseits ist das auch eine Absicherung gegen Inflationsrisiken.
Gesundheitswesen: defensiver Charakter, langfristige Logik ist zudem klar.
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▸Mein eigener Positions-Referenzrahmen
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KI/Technologie-Infrastruktur 50–60%
Energie/Strom/Materialien 15–20%
Verteidigung/Industrie 10–15%
Cash/Defensiv 10–15%
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Das ist kein festes Rezept, sondern ungefähr der Anteil, den ich aktuell bei der Allokation in Gedanken verwende.
Jeder hat eine andere Risikotoleranz – die Anteile musst du selbst anpassen.
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▸Ein paar Hinweise für das Vorgehen
Eine Korrektur ist eine Chance; hinterherjagen ist riskant.
Im Juli gibt es Beschäftigungsdaten, die Sitzung der US-Notenbank (die die Zinsen festlegt) und die Quartalsberichte großer Tech-Konzerne kommen nach und nach. All das kann kurzfristige Schwankungen auslösen – oder auch Kaufgelegenheiten schaffen.
Setze nicht das gesamte Kapital auf eine einzige Aktie.
Man kann ETFs für Halbleiter oder ETFs zum KI-Thema in Betracht ziehen, um Risiken zu streuen.
Leverage muss gut kontrolliert werden.
In einem Umfeld mit hohen Bewertungen: Sobald sich der Markt dreht, sorgt der Hebel dafür, dass Verluste um ein Vielfaches stärker werden.
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Die Kernlogik für die zweite Jahreshälfte bleibt gleich: Die Aktienmarkt-Entwicklung in den USA hält an, angetrieben von KI-Infrastruktur – nur wird man noch wählerischer und legt stärker Wert auf die Fundamentaldaten.
Die „Story“ um SanDisk läuft noch, aber man muss die Entwicklung von Nachfrage und dem Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage fortlaufend beobachten – nicht nur wegen des Kursanstiegs kaufen.
Nur zur Orientierung. Das stellt keine Anlageberatung dar. DYOR #MU #美股


