Sieben aufeinanderfolgende Wochen mit ETF-Abflüssen spiegeln zwar zweifellos eine nachlassende institutionelle Stimmung wider, reichen jedoch allein nicht aus, um zu bestätigen, dass Bitcoin einer deutlich tieferen Korrektur entgegengeht. ETF-Zuflüsse sind nur ein Teil des Puzzles. Die Nachfrage am Spot-Markt, die On-Chain-Akkumulation, die Positionierung bei Derivaten und die breiteren makroökonomischen Rahmenbedingungen spielen alle eine wichtige Rolle dabei, in welche Richtung sich der Preis bewegt. Die entscheidende Frage ist, ob Käufer weiterhin den Verkaufsdruck absorbieren. Wenn institutionelle Abflüsse anhalten und die Spot-Nachfrage nachlässt, könnten zentrale Unterstützungsniveaus stärker unter Druck geraten. Umgekehrt kann eine Verlangsamung der ETF-Abflüsse – sogar schon bevor sie positiv werden – darauf hindeuten, dass der Verkaufsimpuls beginnt nachzulassen. Marktumschwünge beginnen selten, wenn die Stimmung am stärksten ist. Häufig starten sie leise, wenn der Verkaufsdruck nachlässt, und langfristige Käufer nach und nach einschreiten. Anstatt sich darauf zu konzentrieren, ob die nächste ETF-Sitzung Zuflüsse oder Abflüsse verzeichnet, könnte es hilfreicher sein zu beobachten, ob die Intensität des Verkaufs weiter abnimmt. Dieser Wandel hat historisch gesehen häufig die frühen Phasen vieler Markterholungen markiert. #Bitcoin #BTC #Crypto #ETF #MarketAnalysis