Ab 1. Juli 2026 müssen alle Krypto-Börsen, die Nutzer in der EU (plus Norwegen, Island und Liechtenstein) bedienen wollen, zwingend über eine Lizenz verfügen #MiCA . Wenn nicht, dann eben nicht – der Service muss dort eingestellt werden. Und wie sich herausstellte: Von den Tausenden Firmen, die früher nur mit einer nationalen Registrierung starteten, schafften es am Ende nur 244 Firmen, eine Stufe höher zu kommen, bis Ende Juni.
#OKX am stärksten — hält 9 von 10 Arten von MiCA-Dienstleistungen, Lizenz aus Malta seit Anfang 2025. Neben OKX gibt es Coinbase (Lizenz aus Luxemburg), Kraken (Irland) und noch einige andere bekannte Namen, die bereits
#Binance zieht stattdessen den Rückzug der MiCA-Umsetzung nach und wird den Service für Nutzer in der EU beschränken. Bybit schränkt auch den Zugang zum EWR ab dem 1. Juli ein, obwohl Bybit EU über die Lizenz in Österreich weiterhin läuft. Der CEO von OKX Europe, Erald Ghoos, sagt, dass rund 60% der Krypto-Nutzer in Europa derzeit noch auf Plattformen sitzen, die über keinerlei MiCA-Lizenz verfügen.
Da MiCA-lizenzierte Börsen verboten sind, Stablecoins zu listen, die nicht konform sind, wird USDT von vielen regulierten Exchanges in Europa nach und nach verbannt. USDC & EURC (Circle) sind dort die „sichersten“ Stablecoins.
Es geht nicht nur um MiCA-Lizenzen – wenn man Stablecoins abwickeln will, braucht die Börse auch zusätzliche Lizenzen wie PI (Payment Institution) oder EMI (Electronic Money Institution). Die Gesamtkosten können im ersten Jahr in die Hunderttausende Euro gehen. Deshalb entscheiden sich viele kleinere Firmen entweder zum Ausweichen oder gehen unter, statt eine Compliance in dieser Größenordnung zu bezahlen.
Sobald die Frist naht, ziehen Börsen, die bereits durch sind, direkt Nutzer von der Plattform ab, die eingeschränkt werden soll: Coinbase bietet 5% Bonus für Überweisungen, OKX 8% für neue Einzahlungen, Kraken sogar mit einer Lotterie über 1,1 Millionen US-Dollar. Classic – der Regulierungs-Boost wird genutzt, um Marktanteile abzugreifen.
