Kalshi sieht eine Bewertung von 40 Milliarden US-Dollar. Während sich die IPO-Pläne konkretisieren.

Die auf Vorhersagemärkten spezialisierte Plattform Kalshi soll Berichten zufolge frische Finanzierung zu einer Bewertung von 40 Milliarden US-Dollar anstreben – das würde ihre bisherige Bewertung von 22 Milliarden US-Dollar nahezu verdoppeln, während das Unternehmen sich auf einen möglichen Börsengang vorbereitet.

Das Unternehmen will die Finanzierungsrunde bis Ende Q3 abschließen. Die Unternehmensleitung hat kürzlich eingeräumt, dass ein IPO je nach Marktbedingungen bereits frühestens 2027 erfolgen könnte.

Die vorgeschlagene Bewertung würde Kalshi deutlich vor den Rivalen Polymarket setzen, das zuletzt auf rund 15 Milliarden US-Dollar bewertet wurde. Beide Plattformen haben sich als Vorreiter in der schnell wachsenden Branche der Vorhersagemärkte etabliert, in der Nutzer auf die Ergebnisse realer Ereignisse setzen – von Wahlen und Sport bis hin zu Wirtschaftsdaten und Wettervorhersagen.

Im Gegensatz zu Polymarket, das auf Blockchain-Infrastruktur und kryptobasierte Abwicklungen setzt, agiert Kalshi als in den USA bundesweit regulierte Börse. Dieser regulatorische Status ist zu einem entscheidenden Unterscheidungsmerkmal geworden, da die Aufmerksamkeit für Vorhersagemärkte weiter zunimmt.

Auch der Wettbewerb in der Branche nimmt zu: Große Akteure wie Robinhood ($HOOD) und DraftKings ($DKNG) prüfen Chancen in ereignisbasierten Handelsmärkten.

Die Finanzierungsbemühungen unterstreichen ein wachsendes Vertrauen von Investoren in Vorhersagemärkte als neue Anlageklasse. Die Nachfrage bleibt ungebrochen, obwohl es weiterhin laufende regulatorische Auseinandersetzungen in mehreren US-Bundesstaaten gibt. Gelingt die Kapitalaufnahme, würde sie Kalshi als eines der wertvollsten Fintech-Unternehmen im entstehenden Ökosystem der Vorhersagemärkte festigen.

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