Bitcoin hat sich korrigiert, aber es hat noch immer nicht die Art von Panikverkauf erlebt, die frühere Zyklus-Tiefs geprägt hat.

Wenn man sich die Daten zu realisierten Gewinnen und Verlusten ansieht, hat der jüngste Rückgang zwar Verluste erzeugt, doch sie sind relativ klein im Vergleich zu den großen Kapitulationsereignissen, die man in früheren Bärenmärkten gesehen hat.

In früheren Zyklen gingen Markt-Tiefs oft mit massiven Wellen von erzwungenem Verkauf einher, bei denen Anleger aufgaben, Verluste akzeptierten und den Markt verließen. Diese Momente verursachten tiefe realisierte Verluste im gesamten Netzwerk und räumten letztlich die überschüssige Spekulation ab.

Diesmal sieht es anders aus.

Obwohl die Stimmung schwächer geworden ist und die Volatilität zurückgekehrt ist, bleibt das Ausmaß der realisierten Verluste weit unter dem, was wir bei historischen Bodenbildungen gesehen haben. Das deutet darauf hin, dass die meisten Inhaber immer noch eher halten, statt panisch zu verkaufen.

Für mich ist das die wichtigste Erkenntnis.

Wenn Bitcoin tatsächlich auf ein großes Tief zusteuert, legt die Geschichte nahe, dass es zunächst ein stärkeres Kapitulationsereignis geben muss. Wenn nicht, dann verhält sich dieser Zyklus sehr anders als die vorherigen.

Wie auch immer: Die Daten zeigen eines ganz klar: Der Markt hat Schmerz erfahren, aber er hat keine weit verbreitete Kapitulation erlebt.

Und bei Bitcoin sind diese beiden Dinge selten dasselbe. 👀📉
#BTC #PanicSell $BTC