Bitcoin, das in letzter Zeit unter die 60.000-Dollar-Marke rutscht, scheint nicht mehr an ein einzelnes Ereignis gebunden zu sein.

NYDIGs neuester Bericht argumentiert, der Druck komme gleichzeitig aus mehreren unterschiedlichen Richtungen – was erklären könnte, warum sich die Stimmung abgeschwächt hat, selbst ohne einen größeren Zusammenbruch der zugrunde liegenden Netzwerkaktivität.

Einige Erzählungen scheinen derzeit gemeinsam auf den Markt zu wirken:

* KI-Aktien ziehen weiterhin aggressive Kapitalzuflüsse an
* Große anstehende Tech-IPOs lenken die Aufmerksamkeit von Krypto ab
* Wiederauflebende Gespräche über Quanten-/Sicherheit schaffen Unsicherheit
* Die ETF-Nachfrage ist stark eingebrochen
* Sogar ein vergleichsweise kleiner BTC-Verkauf von Even Strategy hat die Marktpsychologie beeinflusst

Interessant ist, dass die meisten dieser Faktoren allein wahrscheinlich nicht ausreichen würden, um eine größere Korrektur auszulösen.

Doch zusammen scheinen sie inzwischen ein deutlich schwereres makroökonomisches Umfeld für Krypto zu schaffen als noch in diesem Jahr.

NYDIG wies außerdem darauf hin, dass einige On-Chain-Indikatoren bereits Werte erreichen, die historisch mit Marktböden assoziiert sind.

Dennoch bleibt der breitere Drawdown im Vergleich zu früheren Bitcoin-Bärenmärkten relativ kleiner – was den Markt darüber diskutieren lässt, ob die institutionelle Übernahme das Zyklusverhalten dauerhaft verändert hat oder ob ein tieferer Reset nur verzögert wurde.

Es fühlt sich so an, als bewege sich der Markt durch eine Phase, in der die Stimmung schneller schwächer wird als die Fundamentaldaten selbst.

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