Aave Labs drängt auf 42 MILLIONEN USD an Finanzierung (25 Mio. USD Basis für Produktentwicklung + 17,5 Mio. USD an Meilenstein-Boni) im Rahmen des "Aave Will Win"-Rahmenwerks. Im Gegenzug? 100 % der Einnahmen aus Aave-branded Produkten fließen zurück in die DAO-Kasse, zusätzlich wird ein Fokus auf den Aufbau von V4 als zukünftigen Kern gelegt.
Aber der Vorschlag stieß auf massive Kontroversen:
Der ursprüngliche Plan, V3 abzuwerten und die Migration zu dem nicht veröffentlichten V4 zu drängen (oder zu erzwingen), sorgte für massive Gegenreaktionen.
Der Hauptbeitragende Bored Ghosts Developing (BGD) zog sich direkt zurück und nannte Teile davon absurd.
Marc Zeller (Aave Chan Initiative) veröffentlichte ein vernichtendes Audit: Labs haben bereits historisch ~86 Mio. USD erhalten – ist dies ein weiterer massiver Zugriff auf die DAO-Reserven (31 % des Gesamtbetrags)?
Aave Labs gab den Zwang zur Migration auf – V3 bleibt aktiv und unterstützt – aber Kritiker nennen die Forderung immer noch übertrieben und verlangen separate Abstimmungen über die Finanzierung, die V4-Strategie usw.
Stand Freitagabend (die Abstimmung endet am Samstag) ist es hauchdünn: 52 % stimmen dafür.
Es geht hier nicht nur um Geld. Es ist ein harter Test der Macht in der DeFi-Governance:
Wer kontrolliert wirklich die Richtung von Aave – das ursprüngliche Labs-Team oder die breitere DAO/Token-Inhaber?
Risse zeigen sich. Vertrauen steht auf der Kippe. Das Protokoll hält über 26 Milliarden USD an V3-Einlagen (97 % des Gesamtbetrags). Ein falscher Schritt könnte heftige Wellen schlagen.
Die Zukunft von Aave wird gerade jetzt entschieden.
Beobachte die Abstimmung genau. Dies könnte redefinieren, wie DAOs die Kernentwicklung finanzieren – oder tiefgreifende Risse offenbaren.
Auf welcher Seite stehst du? Die Vision von Labs oder die Forderung der Kritiker nach Rechenschaft?
