Am 21. Februar berichtete PANews, dass Evgeny Gaevoy, der Gründer von Wintermute, einem Krypto-Marktakteur, kürzlich im Podcast #CryptoPlaybook des Fortune-Magazins erklärte, dass trotz positiver Entwicklungen in der Branche, wie der Unterstützung von Blockchain durch die Regierung und Wall Street, die Krypto-Industrie zunehmend von der Denkweise "die Zahl muss steigen" dominiert wird und sich von den ursprünglichen Cypherpunk-Idealen entfernt. Bitcoin wurde ursprünglich entwickelt, um ein dezentrales Währungssystem zu schaffen, das nicht von der Regierung und Banken kontrolliert wird, doch die aktuelle Entwicklung der Branche dreht sich um Finanzialisierung und Spekulation. Die Krypto-Industrie sollte in Zukunft zum Geist der Cypherpunk zurückkehren, anstatt sich vollständig in die Wall Street zu integrieren.
Darüber hinaus, im Hinblick auf die Debatte zwischen Ethereum und öffentlichen Blockchains wie Solana, wies Evgeny Gaevoy darauf hin, dass der Markt das zentrale Problem ignoriert hat: die praktische Anwendung dezentraler Anwendungen ist nach wie vor sehr begrenzt. Obwohl der Gesamtwert der gesperrten Vermögenswerte (TVL) von Ethereum 120 Milliarden Dollar übersteigt, handelt es sich dabei größtenteils um "schlafendes Kapital", wobei ein sehr geringer Anteil in tatsächliche wirtschaftliche Aktivitäten integriert ist, was im Vergleich zum traditionellen Finanzsystem (TradFi) nach wie vor unbedeutend ist.