Ich habe zunehmend das Gefühl, dass die wirklich beeindruckenden Menschen eine starke Fähigkeit zur Ableitung von mentalen Modellen besitzen, oder dass ihre Denkweise im Grunde auf den ersten Prinzipien basiert. Sie können aus einem Szenario eine hochgradig abstrakte, übertragbare Denkweise ableiten und diese dann durch die Geschichte hindurch anwenden und östliches und westliches Denken miteinander verweben.
Das beruht nicht nur auf der Ansammlung von Erfahrung, sondern auch auf der Zerlegung und Ableitung von Strukturen. Sie können eine Angelegenheit bis ins Kleinste zerlegen und dann von der grundlegendsten Logik ausgehend die anwendbaren Grenzen zurückverfolgen. Daher hat man beim Gespräch mit ihnen immer das Gefühl, dass die Gedanken klarer werden.
Zum Beispiel habe ich kürzlich, da ich viele Analysen zu PIPE-Deals gemacht habe, von einem Liquid Partner viel über frühere Krypto-Deals an der Wall Street gelernt. Er hat mir gesagt, dass der Übergang von GBTC zu ETF und jetzt zum Treasury Management einen tiefergehenden makroökonomischen strukturellen Wandel widerspiegelt. Wenn Krypto-Assets allmählich zu einer legalen und institutionell geprägten Asset-Klasse werden, hat diese Evolution grob drei entscheidende Phasen durchlaufen:
- GBTC-Phase: Als wichtiger Zugang für institutionelle Investoren, um frühzeitig mit Bitcoin in Kontakt zu treten, bot GBTC eine regulierte Marktexposition. Allerdings fehlte es an einem Rücknahme-Mechanismus, was dazu führte, dass der Preis langfristig vom Nettoinventarwert abgekoppelt war. Diese Phase legte zwar das Fundament, aber die traditionellen Finanzierungsstrukturen waren offensichtlich stark strukturellen Einschränkungen unterworfen.
- BTC ETF-Phase: Die BTC ETF-Produkte führten einen täglichen Kauf-/Rücknahme-Mechanismus ein, der den Preis näher am Nettoinventarwert hielt und die Liquidität sowie den Zugang für Institutionen erheblich erhöhte. Aufgrund ihrer passiven Verwaltung konnten sie jedoch keine Erträge aus Staking, On-Chain-Wertschöpfung und anderen nativen Mechanismen erfassen und blieben somit von den lokalen Potenzialen der Krypto-Welt getrennt.
- Unternehmensfinanzierungsstrategie-Phase: Von MicroStrategy über Metaplanet bis hin zu den kürzlichen SBET-Beteiligungen integrieren immer mehr Unternehmen Krypto-Assets in ihre finanziellen Operationen. Diese Phase hat die passive Haltung überwunden und beginnt, die Kapitaleffizienz durch Schuldenfinanzierung, Reinvestition von Erträgen, On-Chain-Erträge und andere Mittel zu steigern, um die Rendite für die Aktionäre weiter zu steigern.
Jeder Schritt darin repräsentiert einen Sprung in der Komplexität und Institutionalisierung der Krypto-Finanzinstrumente. Nur wenn man sich dieses historische Evolutionsprozesses bewusst wird, kann man die nächste Gelegenheit für strukturelle Veränderungen ergreifen.
Das beruht nicht nur auf der Ansammlung von Erfahrung, sondern auch auf der Zerlegung und Ableitung von Strukturen. Sie können eine Angelegenheit bis ins Kleinste zerlegen und dann von der grundlegendsten Logik ausgehend die anwendbaren Grenzen zurückverfolgen. Daher hat man beim Gespräch mit ihnen immer das Gefühl, dass die Gedanken klarer werden.
Zum Beispiel habe ich kürzlich, da ich viele Analysen zu PIPE-Deals gemacht habe, von einem Liquid Partner viel über frühere Krypto-Deals an der Wall Street gelernt. Er hat mir gesagt, dass der Übergang von GBTC zu ETF und jetzt zum Treasury Management einen tiefergehenden makroökonomischen strukturellen Wandel widerspiegelt. Wenn Krypto-Assets allmählich zu einer legalen und institutionell geprägten Asset-Klasse werden, hat diese Evolution grob drei entscheidende Phasen durchlaufen:
- GBTC-Phase: Als wichtiger Zugang für institutionelle Investoren, um frühzeitig mit Bitcoin in Kontakt zu treten, bot GBTC eine regulierte Marktexposition. Allerdings fehlte es an einem Rücknahme-Mechanismus, was dazu führte, dass der Preis langfristig vom Nettoinventarwert abgekoppelt war. Diese Phase legte zwar das Fundament, aber die traditionellen Finanzierungsstrukturen waren offensichtlich stark strukturellen Einschränkungen unterworfen.
- BTC ETF-Phase: Die BTC ETF-Produkte führten einen täglichen Kauf-/Rücknahme-Mechanismus ein, der den Preis näher am Nettoinventarwert hielt und die Liquidität sowie den Zugang für Institutionen erheblich erhöhte. Aufgrund ihrer passiven Verwaltung konnten sie jedoch keine Erträge aus Staking, On-Chain-Wertschöpfung und anderen nativen Mechanismen erfassen und blieben somit von den lokalen Potenzialen der Krypto-Welt getrennt.
- Unternehmensfinanzierungsstrategie-Phase: Von MicroStrategy über Metaplanet bis hin zu den kürzlichen SBET-Beteiligungen integrieren immer mehr Unternehmen Krypto-Assets in ihre finanziellen Operationen. Diese Phase hat die passive Haltung überwunden und beginnt, die Kapitaleffizienz durch Schuldenfinanzierung, Reinvestition von Erträgen, On-Chain-Erträge und andere Mittel zu steigern, um die Rendite für die Aktionäre weiter zu steigern.
Jeder Schritt darin repräsentiert einen Sprung in der Komplexität und Institutionalisierung der Krypto-Finanzinstrumente. Nur wenn man sich dieses historische Evolutionsprozesses bewusst wird, kann man die nächste Gelegenheit für strukturelle Veränderungen ergreifen.