Der US-Dollar bleibt unter Druck: Der Dollar fällt auf rund ein Drei-Monats-Tief gegenüber dem Euro. Der DXY lag zuletzt bei etwa 98,8, nahe an seinen jüngsten Tiefständen.
🔎 Warum fällt der Dollar?
Sorgen über Treasury-Rückkäufe: Die erweiterten Käufe des US-Finanzministeriums bei längerfristigen Schuldtiteln haben Bedenken hinsichtlich der Fiskalpolitik und der langfristigen Attraktivität von US-Assets aufkommen lassen.
Druck auf dem Anleihemarkt: Die Rendite der 30-jährigen US-Staatsanleihe erreichte etwa 5,34% — der höchste Stand seit 2007. Das verdeutlicht die Sorgen um die US-Schulden und die fiskalische Tragfähigkeit.
Fed-Unsicherheit: Die Märkte beobachten die bevorstehenden Ausführungen von Fed-Chef Kevin Warsh beim Jackson-Hole-Event, um Hinweise auf den künftigen Zinskurs zu erhalten.
Nachfrage nach „Risk-on“: Ein schwächerer Dollar ging mit starken Bewegungen bei Gold und Bitcoin einher, da Anleger nach Alternativen zur traditionellen Dollarexponierung suchen.
📊 Technischer Ausblick
DXY: Bärisch, solange er unter der Region 99,0–100,0 bleibt. Die jüngste Schwäche im Bereich um 98,55–98,80 hält den kurzfristigen Trend unter Druck. Ein entscheidender Bruch unter das jüngste Tief könnte den Weg zum nächsten Unterstützungsbereich öffnen.
Bullisches Szenario: Eine Rückeroberung von 99,0–100,0 würde die technische Struktur des Dollars verbessern.
Marktauswirkung: Eine anhaltende Dollar-Schwäche könnte weiterhin positiv für Gold, Bitcoin und andere in Dollar notierte Assets sein, allerdings könnte ein scharfer Anstieg der Treasury-Renditen Volatilität erzeugen.
Insgesamt: 🟥 Kurzfristig bärische USD-Tendenz — Händler dürften für den nächsten großen Move auf Jackson Hole, die Treasury-Politik und die US-Renditen fokussieren.
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