APR ist jetzt bei etwa 0,53u. Gestern war es 0,59 – ich sagte, ich verfolge es nicht. Heute ist es beim Rücklauf wieder runtergekommen. An dieser Stelle fühlt es sich etwas angenehmer an als gestern, aber noch nicht so weit, dass man direkt einsteigen kann.
Gestern war diese Nadel entscheidend: Der Preis wurde von 0,62 auf 0,40 heruntergeprügelt, und die Kontrakt-Open-Interest ist innerhalb eines Tages um fast dreißig Prozent geschrumpft. Der bei den Hochs aufgestaute Leverage wurde im Grunde größtenteils ausgewaschen. Die Longs sind nicht mehr so überfüllt, daher konnte der Preis wieder über den 15-Minuten- und den beiden gleitenden Durchschnitten zurückkehren, und auf der 4-Stunden-Seite hat sich die Richtung wieder in Richtung Long gedreht.
Die Erholung selbst hat „Temperatur“: Die Funding-Rate hatte bei 8 Proben allesamt positive Werte. Die aktive Kaufseite liegt bei 53% und drückt damit die Verkaufsseite. Auch der Anteil der Wale-Longs liegt noch bei 58%. Auf der Kontraktseite ist die Popularität also weiterhin da; nicht eine einzige Nadel hat das Orderbuch direkt „totgeschlagen“.
Was mich trotzdem unruhig macht, ist der Spot: Bei den großen Nettozuflüssen ist seit jeher 0. Diese Erholung wird hauptsächlich von den Kontrakten nach oben geschoben, nicht durch echtes Kapital, das im Spot-Bereich bestätigt eintritt. Auf dem Orderbuch drücken die Verkaufsorders die Kauforders leicht, und zusätzlich: In einer Woche sind es +170% hochgegangen, bei einem Umlauf von nur 27,8%. Bei Small Caps wird die Volatilität im Hochbereich entsprechend verstärkt.
Daher ist mein Vorgehen: Erholung ist Erholung – aber ich jage nicht. Entscheidend ist, ob der Rücklauf in die Zone 0,50–0,47 halten kann. Wenn es hält, gehe ich mit einer kleinen Position ein bisschen mit. Wenn nicht, schaue ich weiter zu. Das Schlimmste, wovor ich Angst habe, ist: Erholung ohne Volumen – und danach kommt direkt wieder ein langsamer Abverkauf.
#apr $APR