Wenn zum Beispiel ein Trader insgesamt 10 Trades abschließt und davon 7 gewinnbringend sind, beträgt seine Gewinnrate 70% (7/10). Die Formel für die Gewinnrate ist die Anzahl der gewinnbringenden Trades geteilt durch die Gesamtzahl der Trades. Anhand der Gewinnrate können Trader überprüfen, ob ihre Strategie funktioniert oder nicht.
Neben der Gewinnrate verwenden Trader auch das Gewinn-Verlust-Verhältnis zur Messung ihrer Performance. Das Gewinn-Verlust-Verhältnis zeigt die Anzahl der gewinnbringenden Trades im Verhältnis zur Anzahl der verlustbringenden Trades.
Beispiel: Angenommen, du führst insgesamt 20 Trades aus und verzeichnest bei 12 einen Gewinn und bei 8 einen Verlust, dann beträgt dein Gewinn-Verlust-Verhältnis 1,5 (12/8) und deine Gewinnrate 60% (12/20 x 100). Aber Vorsicht: Auch ein Gewinn-Verlust-Verhältnis von mehr als 1,0 bedeutet nicht, dass du unter dem Strich profitabel bist.
Eine hohe Gewinnrate ist nicht immer gleichbedeutend mit Profitabilität. Die Profitabilität hängt von anderen Faktoren ab, z.B. vom Risiko-Ertrags-Verhältnis. Selbst wenn du eine hohe Gewinnrate hast, kann es sein, dass du unrentabel bist, wenn du deine Stop-Losses zu niedrig gesetzt hast und daher wenige verlustbringende Trades viele kleinere Gewinne zunichtemachen. Der umgekehrte Fall ist natürlich auch möglich.
Trader können ihre Gewinnrate oft aus früheren Aktivitäten ermitteln, sodass es für sei einfach ist, ein geeignetes Risiko-Ertrags-Verhältnis für ihre zukünftigen Trades zu bestimmen.
Trader mit einer hohen Gewinnrate können ein niedrigeres Risiko-Ertrags-Verhältnis haben, um die Gewinnschwelle zu erreichen. Umgekehrt müssen Trader mit einer niedrigen Gewinnrate ein höheres Risiko-Ertrags-Verhältnis aufweisen, um profitabel zu sein.
Wenn du eine hohe Gewinnrate anstrebst, kann dein Risiko-Ertrags-Verhältnis geringer sein. Du solltest also risikoarme Anlagen tätigen, z.B. solche in Staatsanleihen.
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