Sequoia Capital und Wellington Management führten die Finanzierungsrunde gemeinsam an. Vor fünf Monaten nahm Kalshi 1 Mrd. $ bei einer Bewertung von 22 Mrd. $ auf.

Doch der Bewertungssprung ist nicht die Geschichte. Es geht um die Richtung.

Kalshi sagt, dass das Kapital in den Ausbau zu einer breit aufgestellten Handelsplattform fließt: gehebelte Ereigniskontrakte, Perpetual Futures und Märkte für Rechenleistungspreise. Ereigniskontrakte waren der Türöffner. Ziel ist eine Handelsplattform für mehrere Anlageklassen, die mit CME und ICE konkurriert.

Die Zahlen hinter dem Pitch:

• Annualisiertes Handelsvolumen: über 1 Billion $**

• Annualisierter Umsatz außerhalb des Sportbereichs: **über 1 Milliarde $

• Über 30 Mio. Konten erstellt

CEO Tarek Mansour hat auch Gespräche über einen Börsengang bestätigt, allerdings ohne Zeitplan.

Das ungelöste Risiko: Kalshi sieht sich weiterhin rechtlichen Herausforderungen auf Ebene der Bundesstaaten wegen Sportkontrakten gegenüber, darunter diese Woche eine Strafanzeige des Generalstaatsanwalts von Utah. Die regulatorische Frage – ein von der CFTC regulierter Swap oder staatlich reguliertes Glücksspiel – ist weiterhin ungeklärt.

40 Mrd. $ sind eine Wette darauf, dass sich die Börsen-These durchsetzt, bevor die Rechtsfrage eine Antwort erzwingt.

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