Bei der Stärke dieser Runde $XLM achte ich weniger auf den K‑Linien-Chart als darauf, dass sich die Erzählung gerade von „etablierter öffentlicher Blockchain“ hin zu „regulierungskonformer RWA-Abwicklungsebene“ verschiebt.

Institutionen wie Janus Henderson, State Street und U.S. Bancorp verstärken nach und nach ihr Engagement bei tokenisierten Fonds und grenzüberschreitenden Zahlungen. Stellar ist genau dort positioniert, wo niedrige Gebühren, schnelle Abwicklung und Regulierungsfreundlichkeit zusammenkommen. Das monatliche Transaktionsvolumen hat einen neuen Höchststand erreicht – ein Zeichen dafür, dass das Netzwerk tatsächlich genutzt wird. Die beschleunigte Protokollentwicklung und die durch die Zusammenarbeit mit der SEC gewonnene regulatorische Sicherheit dürften institutionellen Anlegern bei der Bewertung solcher Infrastrukturen Bedenken nehmen.

Was die Daten angeht: XLM notiert derzeit bei etwa 0,1703 US-Dollar. Das 24-Stunden-Handelsvolumen liegt bei rund 105,5 Millionen US-Dollar, die Marktkapitalisierung bei etwa 6 Milliarden US-Dollar. Entscheidend ist, ob das Volumen der künftig auf die Blockchain gebrachten Vermögenswerte und die tatsächlichen Zahlungsvolumina nachhaltig wachsen – nicht der Kursanstieg an einem einzelnen Tag. Sollte weiter RWA-Kapital zufließen, könnte Stellar zu einem der zentralen Themen bei der Neubewertung von Kapital werden.

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