Der Stop-Loss wurde ausgelöst – warum ist der Verlust trotzdem höher als erwartet?
Viele Trader glauben, dass sie ihre Verluste mit einem Stop-Loss auf einen vorher festgelegten Betrag begrenzen können. Bei starken Kursschwankungen am Kryptomarkt entspricht der Auslösepreis des Stop-Loss jedoch nicht unbedingt dem tatsächlichen Ausführungspreis. Wer den Unterschied versteht, kann sein Risiko wirklich effektiv managen.
Erstens: Stop-Preis und Ausführungspreis sind nicht dasselbe.
Bei einer üblichen Stop-Market-Order gibt das System eine Market-Order auf, sobald der Marktpreis die Auslösebedingung erreicht. Diese wird zum jeweils verfügbaren Preis ausgeführt. Fällt der Markt schnell, kann der tatsächliche Ausführungspreis deutlich unter dem festgelegten Stop-Preis liegen.
Zweitens: Geringe Liquidität kann die Verluste vergrößern.
Wenn nur wenige Kaufaufträge vorliegen, kann eine Verkaufsorder mehrere Preisstufen nacheinander aufbrauchen, wodurch der durchschnittliche Ausführungspreis weiter sinkt. Je größer die Position und je geringer die Markttiefe, desto wichtiger ist es, mögliche Ausführungsabweichungen zu berücksichtigen.
Drittens: Für verschiedene Stop-Orders gelten unterschiedliche Regeln.
Eine Stop-Market-Order zielt in der Regel auf eine möglichst sichere Ausführung ab, kann aber keinen bestimmten Preis garantieren. Eine Stop-Limit-Order begrenzt den akzeptablen Ausführungspreis, wird bei schnellen Marktbewegungen jedoch möglicherweise nicht ausgeführt. Die genauen Regeln hängen außerdem von der Handelsplattform ab.
Viertens: Das Risikomanagement muss vorab erfolgen.
Berücksichtige vor der Aufgabe einer Order die Positionsgröße, die Markttiefe, mögliche Slippage und den maximal tragbaren Verlust. Betrachte einen Stop-Loss nicht als absolute Verlustgrenze und berechne dein Risiko nicht allein anhand eines idealen Ausführungspreises.
Ein Stop-Loss kann dabei helfen, einen Risikoplan umzusetzen, aber er kann das Ausführungsrisiko bei extremen Marktbewegungen nicht ausschließen.
Im nächsten Beitrag geht es um die Frage: Warum bedeutet ein enger gesetzter Stop-Loss nicht unbedingt ein geringeres Handelsrisiko?
Viele Trader glauben, dass sie ihre Verluste mit einem Stop-Loss auf einen vorher festgelegten Betrag begrenzen können. Bei starken Kursschwankungen am Kryptomarkt entspricht der Auslösepreis des Stop-Loss jedoch nicht unbedingt dem tatsächlichen Ausführungspreis. Wer den Unterschied versteht, kann sein Risiko wirklich effektiv managen.
Erstens: Stop-Preis und Ausführungspreis sind nicht dasselbe.
Bei einer üblichen Stop-Market-Order gibt das System eine Market-Order auf, sobald der Marktpreis die Auslösebedingung erreicht. Diese wird zum jeweils verfügbaren Preis ausgeführt. Fällt der Markt schnell, kann der tatsächliche Ausführungspreis deutlich unter dem festgelegten Stop-Preis liegen.
Zweitens: Geringe Liquidität kann die Verluste vergrößern.
Wenn nur wenige Kaufaufträge vorliegen, kann eine Verkaufsorder mehrere Preisstufen nacheinander aufbrauchen, wodurch der durchschnittliche Ausführungspreis weiter sinkt. Je größer die Position und je geringer die Markttiefe, desto wichtiger ist es, mögliche Ausführungsabweichungen zu berücksichtigen.
Drittens: Für verschiedene Stop-Orders gelten unterschiedliche Regeln.
Eine Stop-Market-Order zielt in der Regel auf eine möglichst sichere Ausführung ab, kann aber keinen bestimmten Preis garantieren. Eine Stop-Limit-Order begrenzt den akzeptablen Ausführungspreis, wird bei schnellen Marktbewegungen jedoch möglicherweise nicht ausgeführt. Die genauen Regeln hängen außerdem von der Handelsplattform ab.
Viertens: Das Risikomanagement muss vorab erfolgen.
Berücksichtige vor der Aufgabe einer Order die Positionsgröße, die Markttiefe, mögliche Slippage und den maximal tragbaren Verlust. Betrachte einen Stop-Loss nicht als absolute Verlustgrenze und berechne dein Risiko nicht allein anhand eines idealen Ausführungspreises.
Ein Stop-Loss kann dabei helfen, einen Risikoplan umzusetzen, aber er kann das Ausführungsrisiko bei extremen Marktbewegungen nicht ausschließen.
Im nächsten Beitrag geht es um die Frage: Warum bedeutet ein enger gesetzter Stop-Loss nicht unbedingt ein geringeres Handelsrisiko?