Warum können selbst normale Orders teuer werden, wenn die Marktliquidität plötzlich versiegt?
Auf dem Kryptomarkt ist dir vielleicht schon Folgendes passiert: Eine Order, die sich zuvor problemlos ausführen ließ, weist plötzlich einen deutlichen Slippage auf; wenn du verkaufen möchtest, gehen die Kauforders rapide zurück. Selbst ohne Hebel kannst du Verluste erleiden, wenn der Ausführungspreis weit unter deinen Erwartungen liegt.
Das Problem ist möglicherweise nicht nur ein fallender Preis, sondern eine sich rasch verschlechternde Marktliquidität.
Erstens: Die Markttiefe bestimmt, wie stark große Orders den Preis beeinflussen.
Reichen die ausführbaren Kauforders im Orderbuch nicht aus, kann eine größere Verkaufsorder mehrere Preisstufen nacheinander aufbrauchen. Dadurch kann der durchschnittliche Ausführungspreis deutlich unter dem Kurs liegen, den du bei Aufgabe der Order gesehen hast.
Zweitens: Geringe Liquidität verstärkt den Slippage.
Angenommen, der angezeigte Kurs beträgt 100.000 USDT, der tatsächliche durchschnittliche Ausführungspreis aber nur 92.000 USDT. Dann liegt die Abweichung vom Referenzkurs bei 8 %. Dies ist lediglich ein hypothetisches Beispiel zur Veranschaulichung von Slippage und stellt keine tatsächliche Marktentwicklung dar.
Drittens: Extreme Marktbewegungen können mehrere Kosten zugleich in die Höhe treiben.
Bei starken Schwankungen kann sich die Geld-Brief-Spanne ausweiten, Orders werden möglicherweise nicht sofort ausgeführt, und Gebühren sowie Finanzierungskosten können das Endergebnis zusätzlich beeinflussen. Eine Limitorder ermöglicht es zwar, den akzeptablen Ausführungspreis festzulegen, garantiert aber keine Ausführung.
Viertens: Lege im Voraus einen Ausstiegsplan fest.
Vor dem Handel kannst du die Geld-Brief-Spanne, die Tiefe des Orderbuchs und den geschätzten Slippage für verschiedene Ordergrößen prüfen. Vermeide es außerdem, deinen gesamten Ausstiegsplan auf der Annahme aufzubauen, dass der Markt stets über ausreichende Liquidität verfügt. Bei größeren Orders solltest du auch prüfen, ob eine Ausführung in mehreren Tranchen sinnvoll ist und welche zusätzlichen Kosten dadurch entstehen.
Liquiditätsrisiken lassen sich nicht vollständig ausschließen. Ihre Auswirkungen können jedoch durch eine angemessene Positionsgröße, ausreichende finanzielle Reserven und klare Risikolimits verringert werden.
Das eigentliche Risiko besteht nicht nur darin, dass sich der Preis zu deinem Nachteil bewegt. Es besteht auch darin, dass der Markt möglicherweise keinen idealen Preis mehr bietet, wenn du dringend handeln musst.
Im nächsten Beitrag geht es weiter mit der Frage: Worin unterscheiden sich Limit- und Market-Orders? Und wie lassen sich ihre jeweiligen Risiken bei starken Marktschwankungen einschätzen?
Auf dem Kryptomarkt ist dir vielleicht schon Folgendes passiert: Eine Order, die sich zuvor problemlos ausführen ließ, weist plötzlich einen deutlichen Slippage auf; wenn du verkaufen möchtest, gehen die Kauforders rapide zurück. Selbst ohne Hebel kannst du Verluste erleiden, wenn der Ausführungspreis weit unter deinen Erwartungen liegt.
Das Problem ist möglicherweise nicht nur ein fallender Preis, sondern eine sich rasch verschlechternde Marktliquidität.
Erstens: Die Markttiefe bestimmt, wie stark große Orders den Preis beeinflussen.
Reichen die ausführbaren Kauforders im Orderbuch nicht aus, kann eine größere Verkaufsorder mehrere Preisstufen nacheinander aufbrauchen. Dadurch kann der durchschnittliche Ausführungspreis deutlich unter dem Kurs liegen, den du bei Aufgabe der Order gesehen hast.
Zweitens: Geringe Liquidität verstärkt den Slippage.
Angenommen, der angezeigte Kurs beträgt 100.000 USDT, der tatsächliche durchschnittliche Ausführungspreis aber nur 92.000 USDT. Dann liegt die Abweichung vom Referenzkurs bei 8 %. Dies ist lediglich ein hypothetisches Beispiel zur Veranschaulichung von Slippage und stellt keine tatsächliche Marktentwicklung dar.
Drittens: Extreme Marktbewegungen können mehrere Kosten zugleich in die Höhe treiben.
Bei starken Schwankungen kann sich die Geld-Brief-Spanne ausweiten, Orders werden möglicherweise nicht sofort ausgeführt, und Gebühren sowie Finanzierungskosten können das Endergebnis zusätzlich beeinflussen. Eine Limitorder ermöglicht es zwar, den akzeptablen Ausführungspreis festzulegen, garantiert aber keine Ausführung.
Viertens: Lege im Voraus einen Ausstiegsplan fest.
Vor dem Handel kannst du die Geld-Brief-Spanne, die Tiefe des Orderbuchs und den geschätzten Slippage für verschiedene Ordergrößen prüfen. Vermeide es außerdem, deinen gesamten Ausstiegsplan auf der Annahme aufzubauen, dass der Markt stets über ausreichende Liquidität verfügt. Bei größeren Orders solltest du auch prüfen, ob eine Ausführung in mehreren Tranchen sinnvoll ist und welche zusätzlichen Kosten dadurch entstehen.
Liquiditätsrisiken lassen sich nicht vollständig ausschließen. Ihre Auswirkungen können jedoch durch eine angemessene Positionsgröße, ausreichende finanzielle Reserven und klare Risikolimits verringert werden.
Das eigentliche Risiko besteht nicht nur darin, dass sich der Preis zu deinem Nachteil bewegt. Es besteht auch darin, dass der Markt möglicherweise keinen idealen Preis mehr bietet, wenn du dringend handeln musst.
Im nächsten Beitrag geht es weiter mit der Frage: Worin unterscheiden sich Limit- und Market-Orders? Und wie lassen sich ihre jeweiligen Risiken bei starken Marktschwankungen einschätzen?