Das ganze Netz zieht über Mbappé her, aber niemand achtet darauf!
Je mehr man sich mit dem digitalen Yuan beschäftigt, desto verdammt beängstigender wird das Ganze.

Das ist praktisch ein digitaler Mischmasch aus Gesundheitscode und Lebensmittel- und Ölrationierung!

Auf der einen Seite wie beim Gesundheitscode: In den Bankvereinbarungen steht schwarz auf weiß, dass die Wallet bei Erfüllung bestimmter Risikokontrollbedingungen ohne Zustimmung des Nutzers deaktiviert werden kann.

Auf der anderen Seite wie bei Lebensmittel- und Ölrationierung: Smart Contracts können festlegen, wofür, bei welchen Händlern und bis wann Konsumgutscheine verwendet werden dürfen – und sogar Auszahlungen verbieten.

Derzeit gelten solche Beschränkungen hauptsächlich für Zuschüsse und Einkaufsgutscheine.

Aber ich frage mich nur: Was, wenn sie eines Tages auch auf Gehälter angewendet werden?

10.000 Yuan Monatsgehalt: 3.000 nur für befristete Ausgaben, 2.000 für einen bestimmten Zweck – und über den Rest entscheidet womöglich noch der Kontostatus.

Früher konnte man mit Lebensmittelmarken nur Lebensmittel kaufen. Wird man mit dem Geld der Zukunft auch nur noch bestimmte Waren kaufen können?

Am absurdesten ist: Das Geld gehört eindeutig dir, aber vielleicht hast du nur das Recht, deinen Kontostand anzuschauen – nicht die Freiheit, darüber zu verfügen.

Ein Meme von Mbappé versetzt das ganze Netz in Ekstase, aber ob wir künftig noch selbst über unser eigenes Geld bestimmen können, darum schert sich kaum jemand.