Dubai hat die Karten diesmal wieder offen auf den Tisch gelegt.

Am 22. Oktober gab Bybit offiziell bekannt, dass seine in Dubai ansässige Tochtergesellschaft Bybit Fintech FZE von der Dubai Virtual Assets Regulatory Authority (VARA) eine VASP-Lizenz erhalten hat. Damit darf sie Spot-Handel anbieten. Die Börse, die nach eigenen Angaben weltweit mehr als 80 Millionen Nutzer bedient, verlegte bereits 2022 ihren internationalen Hauptsitz nach Dubai. Mit dieser Lizenz ist das Compliance-Puzzle nun komplett.

Das interessanteste Detail steckt im Umfang der Lizenz: Sie deckt nur den Spot-Handel ab, keine Derivate. Chefjustiziar Peter Loo räumte selbst ein, dass Derivate den Großteil des weltweiten Handelsvolumens von Bybit ausmachen. In Dubai anbieten darf die Börse sie aber erst, wenn die VARA eine separate Genehmigung erteilt. In Dubai gelten nun einmal Regeln – selbst bei noch so hohem Handelsvolumen muss man sich in die Warteschlange einreihen.

Ebenfalls am selben Tag: Payward, die Muttergesellschaft von Kraken, erhielt von der VARA eine umfassende Marktzulassung. Dubai entwickelt sich zum Hauptschauplatz des „Rüstungswettlaufs“ um Compliance-Lizenzen unter den Börsen.

In der zweiten Halbzeit des Compliance-Wettlaufs ist die Lizenz das Ticket zum Spiel. #Bybit #迪拜 #VARA #合规 #Spot-Handel