Das Implantat wurde auf dem Gerät eines Kunden bestätigt. Die 102 Millionen US-Dollar behandle ich nicht als ebenfalls bestätigte Abschlusssumme.

Ledger bestätigte am 10. Oktober, dass im Wallet dieses Kunden ein nicht autorisiertes Hardwareimplantat entdeckt wurde. Schon zuvor hatten Kunden in Südostasien den Diebstahl von Kryptowerten bemerkt. Laut einem Bericht von NS3 schätzte Bitquery, dass die Angreifer Vermögenswerte im Wert von 102 Millionen US-Dollar aus 324 Wallets über sechs Netzwerke hinweg erbeuteten. Ledger bestätigte diese Gesamtsumme nicht und führte auch nicht alle Verluste auf das Implantat zurück.

Ich halte den Ablauf nach ihren eigenen Angaben fest: Die Angreifer bauten Originalgeräte um, die über Wiederverkäufer in Südostasien wieder in die Vertriebskanäle gelangten. Die implantierten elektronischen Komponenten kopieren während der Einrichtung die Wiederherstellungsphrase und senden sie anschließend über eine Mobilfunkverbindung weiter. Deshalb wurden autorisierte Händler in Südostasien und Hongkong aufgefordert, den Verkauf auszusetzen. Wer sein Gerät bereits auf CryptoBilis initialisiert hatte, dem wurde empfohlen, die Guthaben auf ein neues Signiergerät zu übertragen und eine neue Wiederherstellungsphrase zu verwenden.

Bestätigt ist dieser eine Implantatfall. Die 324 Wallets und die 102 Millionen US-Dollar bleiben Schätzungen; ich führe die beiden Zahlen getrennt.

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