Die zuverlässigste Herbstvorhersage kommt nicht vom Wetterdienst –
sondern aus dem Eisenkessel mit den zuckergebratenen Maronen an der Straßenecke.

Dieses Jahr sind die Maronen einen halben Monat früher dran als sonst: Schon Mitte September heizten in Changsha die Röstereien ihre Öfen an.
Ein Maronenladen in Tonglu bei Hangzhou verkauft an einem Tag über 50 Kilo; manche Stammkunden kaufen dort schon seit 20 Jahren.
Die 85-jährige Frau Yuan wartete 20 Minuten in der Schlange – nur um eine frisch geröstete Ladung zu bekommen.
Die neuen Maronen sind gleichmäßig groß und es gibt weniger schlechte Früchte. Die Ladenbesitzer sagen alle, dass sie dieses Jahr süßer schmecken als sonst.

Maronen sind ziemlich „widersinnig“:
Sie sehen aus wie Nüsse, enthalten aber so wenig Fett wie Kartoffeln und dafür viel Wasser und Stärke.
Doch zehn große Maronen haben ungefähr so viele Kalorien wie eine Schüssel Reisnudeln –
aus dem „Ich esse nur zehn“ der Abnehmwilligen wird am Ende doch ein Kauf nach Gewicht.

Meine Meinung: Für Erwachsene gehört zu einem Herbsturteil immer auch etwas Heißes.
Dass es kälter wird, ist laut Wettervorhersage nur eine Zahl; der Duft von Maronen in der Nase ist der „echte Beweis“.
Die kürzeste Jahreszeit übersteht man nur dank dieser kleinen Süße.

Quelle: Sina Finance · Sanxiang Metropolis Daily (2026-09-18); Sohu · Eindrücke aus dem Leben in Jiangnan (2026-09-14)
Bildquelle: Pexels

Was kosten zuckergeröstete Maronen bei euch dieses Jahr pro 500 Gramm? Lasst uns in den Kommentaren die Preise vergleichen!