OpenAI-Ingenieur soll Abhörgerät in einem Konferenzraum der Führungsebene installiert haben – bei den Ermittlungen kam ausgerechnet die hauseigene KI zum Einsatz!
Das US-Justizministerium hat kürzlich einen internen Sicherheitsfall mit Bezug zu OpenAI öffentlich gemacht.
Laut der Anklage soll ein 35-jähriger Ingenieur ein Aufnahmegerät in einem Konferenzraum der Unternehmensführung installiert haben. Das Gerät war in Toilettenpapier hinter einem Fernseher versteckt.
Der zeitliche Ablauf:
• 30.9.: OpenAI entdeckt ein verdächtiges Aufnahmegerät.
• 9.10.: Das FBI nimmt den verdächtigen Ingenieur fest.
• 13.10.: Die Anklage wird veröffentlicht.
OpenAI erklärte, bei den Ermittlungen KI-Modelle eingesetzt zu haben, um die Herkunft des Geräts zu analysieren und die verdächtige Person ausfindig zu machen.
Der Vorfall rückt die interne Informationssicherheit großer KI-Unternehmen erneut in den Fokus.
Bislang gibt es keine Hinweise darauf, dass Modellgewichte, Quellcode oder Kundendaten gestohlen wurden. Der Verdächtige ist noch nicht verurteilt.
Quellen: US-Justizministerium, OpenAI