Ein Market Maker verklagt einen Verwahrer wegen Token, die eigentlich gesperrt bleiben sollten.

📌 Was passiert ist
Laut CoinDesk haben die DWF-Labs-Einheiten DWF Maas und Falcon Digital BitGo vor dem High Court in London verklagt. Sie werfen BitGo vor, vergünstigte $FF - und ESPORTS-Token verkauft zu haben, bevor deren dreimonatige Sperrfristen abgelaufen waren. In den Schlagzeilen ist von 141 Millionen Dollar die Rede, während die Klageschrift Schadensersatz in Höhe von rund 114 Millionen Dollar fordert.

🔍 Warum das wichtig ist
• FF fiel von etwa 8 Cent Anfang März auf rund 7 Cent Ende April
• ESPORTS sank von etwa 28 Cent auf rund 7 Cent Anfang Juni
• Sperrfristen sind ein zentrales Versprechen bei vergünstigten Token-Deals. Der Fall wird also zeigen, wie durchsetzbar sie sind.

👀 Worauf zu achten ist
• BitGos Reaktion; zunächst äußerte sich keine der beiden Seiten
• Der Einwand: Viele Faktoren beeinflussen Token mit geringer Marktkapitalisierung. Es könnte also schwierig sein, nachzuweisen, dass die Verkäufe die Kursrückgänge verursacht haben.

💬 Vertraust du Versprechen zu Token-Sperrfristen?

#DWF #Tokenomics