Tether gerät wegen mutmaßlicher USDT-Aktivitäten mit Iran-Bezug zunehmend ins Visier der US-Behörden

Tether und seine finanziellen Verbindungen stehen in Washington erneut im Fokus, nachdem Senator Richard Blumenthal Cantor Fitzgerald um Auskunft über die Geschäftsbeziehung zu dem Stablecoin-Anbieter gebeten hat.

Ein Senatsbericht untersuchte 846 Krypto-Wallets, die Berichten zufolge mit dem Iran und mit ihm verbundenen Gruppen in Verbindung stehen. Dem Bericht zufolge hatten 84 % ausschließlich oder fast ausschließlich Transaktionen in USDT durchgeführt.

Die Untersuchung wirft auch Fragen zu den Berichten zufolge bestehenden finanziellen Verbindungen von Cantor Fitzgerald zu Tether auf, darunter die Beteiligung des Unternehmens, sein Engagement in Tethers US-Vermögenswerten, Compliance-Verfahren, Sanktionsprüfungen und Gewinne aus der Geschäftsbeziehung.

Dabei ist ein wichtiger Unterschied zu beachten: Eine Untersuchung belegt kein strafbares Fehlverhalten. Tether hat erklärt, mit den Strafverfolgungsbehörden zusammenzuarbeiten und Behörden dabei unterstützt zu haben, Gelder im Zusammenhang mit illegalen Aktivitäten einzufrieren.

Die übergeordnete Frage ist, wie Stablecoin-Emittenten und ihre Finanzpartner Transaktionen überwachen und auf mögliche Sanktionsrisiken reagieren.

Angesichts der zunehmenden behördlichen Prüfung könnte der Ausgang Auswirkungen auf die Aufsicht über Stablecoins und die Compliance-Standards in der gesamten Kryptobranche haben.

Vorerst ist die Forderung nach Antworten die entscheidende Entwicklung – nicht eine Feststellung der Schuld.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Finanzberatung dar.