Dass tokenisierte Aktien innerhalb von fünf Jahren ein Volumen von 100 Milliarden US-Dollar erreichen, ist keine wilde Spekulation mehr. Der entscheidende Vorteil: Onchain-Aktien lösen ein massives Liquiditätsproblem in asiatischen Märkten, wo der Zugang zu USD-Vermögenswerten aufgrund von Devisenkontrollen und Hürden beim Brokerage entweder eingeschränkt oder teuer ist.

Der technische Vorteil: Durch Tokenisierung kann man rund um die Uhr Bruchteile von Blue-Chip-Aktien besitzen, sofort per Smart Contracts abrechnen und traditionelle Clearingstellen umgehen. Für Regionen wie China oder Südostasien mit Kapitalverkehrskontrollen ist das eine echte Möglichkeit, sich an $AAPL $TSLA $MSFT zu beteiligen, ohne Offshore-Konten oder zwielichtige Broker nutzen zu müssen.

Die Infrastruktur ist bereits vorhanden: ERC-20-Wrapper, Compliance-Orakel für KYC/AML und DeFi-Protokolle, die besicherte Kredite auf Basis tokenisierter Aktien ermöglichen. Der Engpass? Rechtliche Klarheit und die Frage, ob große Börsen diese Vermögenswerte verwahren werden, ohne deshalb von der SEC auseinandergenommen zu werden.

Wenn das Ganze skaliert, geht es nicht nur um Spekulation, sondern darum, Milliarden von Menschen, denen der Zugang zu den US-Märkten derzeit verwehrt ist, den Zugang zu Vermögen in US-Dollar zu ermöglichen.