Stell dir vor, du stehst in einem Zimmer und hältst einen kleinen Gummiball in der Hand. Dann wirfst du ihn mit Wucht auf den Boden. Was passiert? Der Ball prallt auf den Boden und springt wieder nach oben. Springt er kräftig genug und stößt gegen die Decke, prallt er wieder nach unten.
Diese einfache Analogie bildet den Kern der Kursbewegungen auf dem Kryptomarkt:
Das Unterstützungsniveau (der Boden): Es ist der Preis, der einen weiteren Kursrückgang verhindert. Erreicht der Preis diesen Bereich, halten Händler den Vermögenswert für günstig und sehen eine gute Kaufgelegenheit. Dadurch steigt die Nachfrage und die Kurse prallen nach oben ab.
Widerstandsniveau (der Deckel): Das ist der Kurs, der den Anstieg begrenzt. Erreicht der Kurs dieses Niveau, halten Trader ihn für hoch genug, um Gewinne mitzunehmen. Dadurch steigt das Angebot und der Kurs prallt nach unten ab.
Ein einfaches Zahlenbeispiel:
Wenn sich eine Kryptowährung zwischen 10 $ (Unterstützung) und 15 $ (Widerstand) bewegt:
Immer wenn der Kurs auf 10 $ fällt, greifen Käufer ein und treiben ihn wieder nach oben.
Immer wenn der Kurs auf 15 $ steigt, greifen Verkäufer ein und drücken ihn wieder nach unten.
Wie kannst du als Trading-Anfänger davon profitieren?
Die goldene Regel: Kaufe in der Nähe von Unterstützungszonen (dem Boden) und verkaufe in der Nähe von Widerstandszonen (dem Deckel).
Achtung: Wenn der Kurs mit einer starken Kerze und hohem Momentum den Deckel (15 $) durchbricht, wird der alte Deckel zum neuen Boden (neue Unterstützung), von dem aus der Kurs weiter steigen kann.
Interaktive Frage:
Hast du schon einmal aus einem emotionalen Impuls heraus eine Kryptowährung am Widerstand (Deckel) gekauft und erlebt, wie der Kurs danach gefallen ist? Teile deine Erfahrung mit uns in den Kommentaren!
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