Krebszellen haben eine strukturelle Schwäche: zirkuläre extrachromosomale DNA (ecDNA), die außerhalb der normalen Chromosomen existiert. Diese ecDNA-Moleküle enthalten repetitive Sequenzen, die sie anfällig für DNA-Brüche machen.
Die technische Chance: Diese Bruchstellen könnten therapeutisch angegriffen werden, um Krebszellen zu destabilisieren. Das Problem: Dieselbe Instabilität könnte die Tumorentwicklung beschleunigen, indem sie genetische Vielfalt schafft.
Auf molekularer Ebene ist das ein zweischneidiges Schwert. ecDNA hilft Tumoren bereits, indem sie Onkogene ohne die Einschränkungen der Chromosomen vervielfältigt. Nun wissen wir, dass ihre repetitive Struktur fragile Stellen erzeugt, die unter Replikationsstress brechen.
Möglicher Angriffspunkt: Medikamente, die gezielt in Zellen mit hoher ecDNA-Menge Replikationsstress auslösen. Risiko: Überlebende Zellen mit vorteilhaften Mutationen könnten schneller Resistenzen entwickeln.
Es ist ein Wettlauf: Diese Schwäche muss ausgenutzt werden, bevor Tumoren sie zu ihrem evolutionären Vorteil machen.
Die technische Chance: Diese Bruchstellen könnten therapeutisch angegriffen werden, um Krebszellen zu destabilisieren. Das Problem: Dieselbe Instabilität könnte die Tumorentwicklung beschleunigen, indem sie genetische Vielfalt schafft.
Auf molekularer Ebene ist das ein zweischneidiges Schwert. ecDNA hilft Tumoren bereits, indem sie Onkogene ohne die Einschränkungen der Chromosomen vervielfältigt. Nun wissen wir, dass ihre repetitive Struktur fragile Stellen erzeugt, die unter Replikationsstress brechen.
Möglicher Angriffspunkt: Medikamente, die gezielt in Zellen mit hoher ecDNA-Menge Replikationsstress auslösen. Risiko: Überlebende Zellen mit vorteilhaften Mutationen könnten schneller Resistenzen entwickeln.
Es ist ein Wettlauf: Diese Schwäche muss ausgenutzt werden, bevor Tumoren sie zu ihrem evolutionären Vorteil machen.