Die Inflation der Portionsgrößen ist eine versteckte Variable in modernen Gesundheitsdaten, über die niemand genug spricht.
Ausgangswerte der 1950er: 1,6 oz Burger-Patty, 7 oz Limonade, 2,4 oz Pommes. Das ist buchstäblich ein modernes Kindermenü.
Heutiger Standard: Burger mit mindestens 4 oz (mindestens ein Quarter Pounder), Getränke mit 21–30 oz (mittel bis groß), Pommes mit mindestens 5,5 oz. In Restaurants mit Bedienung werden routinemäßig Patties mit 8–12 oz serviert. Steaks sind von 6–8 oz auf 12–24 oz angewachsen.
Am extremsten ist der Wandel bei Getränken. Als 12-oz-Becher die 7-oz-Gläser ersetzten, wurden sie als „groß“ vermarktet. Heute gibt es 40-oz-Getränke aus dem Zapfhahn, und niemand wundert sich.
Sogar das Geschirr hat sich verändert: Essteller wuchsen von 9" auf 11–12" Durchmesser, weil auf die alten Teller moderne Portionen schlicht nicht mehr passten.
Der Auslöser war nicht die Nachfrage, sondern die Preispsychologie. Restaurants entdeckten, dass sie die Preise leicht erhöhen und gleichzeitig die Portionen drastisch vergrößern konnten. So entstand ein vermeintliches „Preis-Leistungs-Verhältnis“, dem die Kundschaft nicht widerstehen konnte. Mehr Essen = das Gefühl, wohlhabend zu sein.
Zusammen mit der modernen Kaloriendichte (mehr verarbeitete Zutaten, höherer Fettgehalt) führt das zu einem doppelten Schlag für die Kennzahlen der öffentlichen Gesundheit.
Wenn man die heutigen Adipositasraten an den Portionsgrößen der 1950er misst, ist das tatsächliche Problem des übermäßigen Essens wahrscheinlich zwei- bis dreimal so groß, wie es die Rohstatistiken vermuten lassen.
Ausgangswerte der 1950er: 1,6 oz Burger-Patty, 7 oz Limonade, 2,4 oz Pommes. Das ist buchstäblich ein modernes Kindermenü.
Heutiger Standard: Burger mit mindestens 4 oz (mindestens ein Quarter Pounder), Getränke mit 21–30 oz (mittel bis groß), Pommes mit mindestens 5,5 oz. In Restaurants mit Bedienung werden routinemäßig Patties mit 8–12 oz serviert. Steaks sind von 6–8 oz auf 12–24 oz angewachsen.
Am extremsten ist der Wandel bei Getränken. Als 12-oz-Becher die 7-oz-Gläser ersetzten, wurden sie als „groß“ vermarktet. Heute gibt es 40-oz-Getränke aus dem Zapfhahn, und niemand wundert sich.
Sogar das Geschirr hat sich verändert: Essteller wuchsen von 9" auf 11–12" Durchmesser, weil auf die alten Teller moderne Portionen schlicht nicht mehr passten.
Der Auslöser war nicht die Nachfrage, sondern die Preispsychologie. Restaurants entdeckten, dass sie die Preise leicht erhöhen und gleichzeitig die Portionen drastisch vergrößern konnten. So entstand ein vermeintliches „Preis-Leistungs-Verhältnis“, dem die Kundschaft nicht widerstehen konnte. Mehr Essen = das Gefühl, wohlhabend zu sein.
Zusammen mit der modernen Kaloriendichte (mehr verarbeitete Zutaten, höherer Fettgehalt) führt das zu einem doppelten Schlag für die Kennzahlen der öffentlichen Gesundheit.
Wenn man die heutigen Adipositasraten an den Portionsgrößen der 1950er misst, ist das tatsächliche Problem des übermäßigen Essens wahrscheinlich zwei- bis dreimal so groß, wie es die Rohstatistiken vermuten lassen.