Die US-amerikanische Rohstoffaufsichtsbehörde hat eine öffentliche Konsultation zur Schaffung einer neuen Kategorie bundesweit registrierter Börsen eröffnet. Wer Privatanlegern den Handel auf Margin anbieten möchte, muss dabei Anforderungen an den Nachweis von Reserven und an Maßnahmen gegen Marktmanipulation erfüllen.

Die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) hat ein formelles Verfahren zur Ausarbeitung von Vorschriften für den gehebelten, auf Margin oder fremdfinanzierten Kryptohandel für Privatanleger in den USA eingeleitet. Der diese Woche veröffentlichte Vorschlag schafft eine neue Kategorie bundesweit registrierter Plattformen namens „Crypto Asset Market“ und führt zwei zentrale Regelungen ein: die CTX-Regelung und die CAM-Regelung.

Der Vorsitzende der CFTC, Michael S. Selig, verteidigte die Initiative in einem Artikel im Wall Street Journal. Die Eröffnung einer öffentlichen Konsultation durch die Aufsichtsbehörde markiert eine Wende: Zum ersten Mal gäbe es für den gehebelten Kryptohandel für Privatanleger einen klaren bundesweiten Regulierungsweg, der nicht ausschließlich von bundesstaatlichen Lizenzen abhängig wäre.

Die beiden Regelungen bilden den Kern des vorgeschlagenen Rahmens. Die CTX-Regelung legt die Registrierungs- und Betriebsvorschriften für neue Kryptoasset-Börsen fest, während die CAM-Regelung die Tätigkeit der Vermittler in diesem Markt regelt.

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