Zwei regulatorische Entscheidungen in einer Woche – und beide sind positiv für Krypto. Das gab’s lange nicht. 📰

Erstens: Die SEC hat am 1. Oktober einen Rahmen für die Verwahrung von Kryptowährungen durch Anlageberater und regulierte Fonds vorgeschlagen. Einfach gesagt: Große Akteure dürfen offiziell die Kryptowährungen ihrer Kunden über regulierte Verwahrstellen aufbewahren – darunter auch in begrenztem Umfang in Eigenverwahrung und bei Trustgesellschaften der Bundesstaaten. Bislang ist das nur ein Vorschlag, der öffentlich diskutiert werden soll – aber schon die Richtung, in die sich die SEC bewegt, ist ein Signal.

Zweitens: Der Bundesstaat Illinois hat die Einführung einer Steuer von 0,2 % auf jeden Kauf, Verkauf oder Transfer von Kryptowährungen verschoben. Damit hätte buchstäblich jede Bewegung einer Münze besteuert werden sollen. Jetzt kommt sie frühestens im Juli 2027 – und auch nur, wenn ein Gericht zustimmt.

Zwei unterschiedliche Geschichten, eine gemeinsame Entwicklung: Der regulatorische Druck hat diese Woche nachgelassen statt zugenommen – und das vor dem Hintergrund eines Marktes, der ohnehin schon in der „Gier“-Zone liegt (Fear & Greed bei 72).

Für mich sind solche Nachrichten wichtiger als jeder kurzfristige Preisanstieg: Regulatorische Klarheit – nicht einzelne Pumps – entscheidet darüber, ob Geld jahrelang in Krypto bleibt und nicht nur eine Woche.

Verfolgt ihr regulatorische Nachrichten genauso wie Charts, oder findet ihr das langweilig 😏?

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