#比特币突破8万美元大关
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49 zu 50 – um eine Stimme verfehlt: Das Gesetz zur Regulierung der Krypto-Marktstruktur ist gescheitert. Die Wall Street kippt die Schuld auf den Coinbase-Chef – doch der Markt kauft das längst nicht mehr ab. Bitcoin durchbricht trotzdem die Marke von 80.000 US-Dollar.

Im Zentrum dieses Schlagabtauschs steht Coinbase-CEO Brian Armstrong. Am 15. September stimmte der Senat im Verfahrensweg über das „CLARITY-Gesetz“ (H.R. 3633) ab: 49 Stimmen dafür, 50 dagegen. Damit fehlten genau 11 Stimmen zur Weiterleitungs-Schwelle von 60 – das Gesetz blieb stecken. Schon zeichnet sich ab, dass die „Wall Street Journal“ (WSJ) einen Beitrag veröffentlichen will, der Armstrong die Schuld für das Scheitern zuschiebt – mit der Behauptung, seine frühere ablehnende Haltung habe alles verdorben.

Armstrong macht nicht mit und kontert direkt in den sozialen Medien. Er sagt, er habe in diesem Jahr im Januar gegen eine alte Version aus vier konkreten Gründen gestimmt: Dezentralisiertes Finanzwesen (DeFi), Tokenisierung, die Grenzen der Befugnisse der CFTC sowie Belohnungen in Form von Stablecoins. In späteren Verhandlungen seien diese vier Punkte alle gelöst worden. Am Ende habe er mit Ja gestimmt und sich damit auf die finale Version gestellt. Außerdem dreht er den Spieß um: Die WSJ schreibe im Auftrag der Banken-Lobby – und übernehme einfach deren Story.

Was wirklich zählt, ist etwas anderes: Nicht wer Schuld zuschiebt, sondern dass die regulatorische „Lücke“ nun beendet wird. Das Gesetz ist zwar tot, doch zwei Aufsichtsbehörden starten stattdessen durch. Der CFTC-Vorsitzende lässt verlauten: „Die CFTC ist bereits festgelegt und bereit zum Versand“ – und schickt am Donnerstag eine neue Regel für den Krypto-Markt zur Genehmigung ins Weiße Haus. Die SEC öffnet derweil ein 5-Jahres-Fenster: Für Produkte, die die Bedingungen erfüllen, dürfen tokenisierte Wertpapiere auf die Blockchain gebracht und gehandelt werden. Noch greifbarer ist die Marktreaktion: Krypto-Aktien springen am Freitag geschlossen nach oben – Coinbase steigt um rund 11%, Strategy um etwa 13%, und Bitcoin steht über der Marke von 81.000 US-Dollar. Der Markt stimmt mit den Füßen ab: Gesucht wird Verlässlichkeit, nicht Mitleids-Sondergenehmigung.

Meine Meinung ist ganz einfach: Ob CLARITY stirbt oder nicht, ist eigentlich nicht so entscheidend. Entscheidend ist, dass SEC und CFTC mit ihren bestehenden Befugnissen die Regeln Stück für Stück nachziehen – genau die Angst im Krypto-Sektor vor der Frage „Wo ist die Grenze?“ wird gerade geschlossen. Je lauter dieses Schuldzuweisungs-Gewitter, desto deutlicher zeigt es: Die großen Player haben bereits angefangen, die Sitzplätze am Verhandlungstisch zu beanspruchen.

Was meinst du: Dass das CLARITY-Gesetz gescheitert ist – ist das für den Krypto-Raum schlecht oder eher eine Chance? Schreib in die Kommentare.

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