🩸 Warum kann eine japanische Zinserhöhung die Finanzmärkte zum Absturz bringen?

Zuvor konnten Anleger sich Yen von japanischen Banken zu günstigen Konditionen leihen, ihn in andere Währungen umtauschen und in globalen Märkten investieren – etwa in US-Treasuries, Aktien, Anleihen, T-Bills, Krypto, Forex und mehr.

Doch wenn die japanischen Zinsen steigen, erhöhen sich die Kreditkosten und die Gewinnmargen schrumpfen. Gleichzeitig nehmen Unsicherheit und Währungsrisiko zu.

Das kann dazu führen, dass Anleger einen Teil ihrer Auslandspositionen abbauen und Kapital zurück nach Japan verlagern – was den Yen stärkt und möglicherweise die Inflation senkt.

Genau hier kann die Domino-Effekt-Kette beginnen: Wenn Geld aus globalen Märkten abfließt, kann das in verschiedenen Anlageklassen Verkaufsdruck erzeugen.

Und wenn der Abbau groß genug wird, könnten die Finanzmärkte die Auswirkungen in den kommenden Tagen spüren.

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