Der Kurs läuft seit kurzem weder nach oben noch nach unten, viele sind richtig unwohl – wer gekauft hat, hat Angst vor dem Fallen, wer verkauft hat, hat Angst vor dem Steigen, und wer es hält, denkt sich, dass es nur Zeitverschwendung ist.

Heute keine großen Prinzipien, ich gebe euch einfach einen „Ratgeber zum Überleben einer Bodenkonsolidierung“ – 8 Punkte, alles mit Substanz:

1. Kein All-in, kein Leerstellen

Der Boden ist kein einzelner Punkt, sondern ein Bereich. Denkt nicht: „Ich erwische den Tiefpunkt“, und denkt auch nicht: „Wenn es noch fällt, bin ich erst mal leer.“ Baue etappenweise auf: fällt es, kaufst du etwas; steigt es, jagst du nicht hinterher. Immer mit Munition, immer mit Position.

2. Positionsgröße auf 30–50% begrenzen

In dieser Phase ist Vollinvest zu passiv, und komplett leer zu nervös. Mit 30 bis 50% kannst du offensiv genug bleiben und gleichzeitig defensiv. Fällt es, hast du Geld nachzulegen; steigt es, verpasst du nicht extrem viel.

3. Kaufe nur Coins, die du drei Jahre lang halten kannst

Die Bodenkonsolidierung ist die zermürbendste Phase – es kann Wochen oder sogar Monate ohne Anstieg geben. Wenn du einen Müllcoin hältst, kannst du ihn nicht durchziehen: Schon ein kleiner Rücksetzer bringt dich aus der Ruhe. Nur Coins mit echtem Wert kannst du durch einen Zyklus tragen.

4. Keine Futures/Derivate anfassen

In beide Richtungen kurz „spießen“ ist hier der Normalfall. Selbst wenn deine Richtung stimmt, kann es passieren, dass du ausgestoppt/„geknallt“ wirst. Kontrakte sind für Trendmärkte gemacht. In einer Seitwärtsphase Futures zu spielen, heißt im Grunde, dem Exchange Geld zu schenken.

5. Weniger ins Chart starren, mehr Bücher lesen

Täglich den Kurs zu beobachten bringt außer Stimmungsschwankungen und Hand-auf-Kaufen/Verkaufen nichts. In der Bodenkonsolidierung ist die beste Aktion: nichts tun – nutze die Zeit, um dein Wissen zu verbessern. Das ist deutlich nützlicher als jeden Tag herumzuziehen.

6. Hör nicht auf die, die ständig Calls posten

Steigt es, sagen sie: „Ich hab’s doch schon gesagt.“ Fällt es, sagen sie: „Ich hab’s doch schon gewarnt.“ Wenn die wirklich Talent hätten, würden sie selber verdienen – warum sollten sie dann dich mitnehmen?

7. Vergleiche deine Rendite nicht mit anderen

Was bei den Coins anderer steigt, hat mit dir erst mal nichts zu tun. Du musst nur für dein eigenes Geld verantwortlich sein. Neid darauf, dass andere mehr machen: hinterherjagen – am Ende ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass du oben am Berg feststeckst.

8. Gutes Geld für den Alltag zurücklegen

Verwende niemals Geld, das du dringend brauchst, für Investitionen. In der Krypto-Szene werden Zyklen in Jahren gerechnet. Wenn die Miete vom nächsten Monat schon drinsteckt, kannst du es auf keinen Fall durchhalten.

Kurz gesagt:

In der Bodenkonsolidierung gewinnt nicht die Technik, sondern Geduld, gutes Positionsmanagement und ein stabiler Mindset.

Wer es schafft, bis zu dem Tag zu leben, an dem der Markt kommt – der gewinnt.

Um 21 Uhr im Chat quatschen wir: „Wie verteilt man konkret die Positionen, welche Coins lohnen sich zum Halten?“ Wer Lust hat, kommt in meiner Profilseite vorbei.

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