Die Art und Weise, wie man über Stablecoins spricht, verändert sich ein wenig.

Der GENIUS Act und der CLARITY Act sagen das Gleiche: Man kann keine Rendite einfach nur dafür zahlen, dass die Münze herumliegt. Man kann jedoch Belohnungen geben, die an Zahlungen, Transaktionen und echte Nutzung gekoppelt sind. Der Regulator will weg von dem typischen „Kaufen und Liegenlassen“ hin zu „Kaufen und Verwenden“.

Der Grund ist einfach: Wenn eine Stablecoin sich wie ein Sparkonto verhält, konkurriert sie mit Banken – ohne dieselben Regeln. Banken fürchten den Abfluss von Einlagen; passives Yield: nein; Belohnungen für Aktivität: ja.

Die Frage ist nicht mehr, ob sie angenommen werden. Es scheint, dass sich die Erzählung zu verändern beginnt. Genauer gesagt: Welche Art von digitalem Dollar gewinnt im nächsten Jahrzehnt – der, der einem Sparprodukt ähnelt, oder der, der zum Bezahlen und Abwickeln verwendet wird.

Wenn die Gesetze so umgesetzt werden, wie sie derzeit vorliegen, sehen wir das Entstehen einer regulierten Schicht digitaler Dollar – und das könnte eine große Veränderung für das Geldsystem sein.

Das ist in Kolumbien etwas, das man im Hinblick auf die Regulierung mit mehr Klarheit spannend finden würde. In der Zwischenzeit nutzen wir weiter die Binance Card.