#usaugustppiriseslessthanexpected
Der August-PPI-Bericht liefert den Märkten ein uneinheitliches Inflationssignal
Die US-Erzeugerpreise stiegen im August um 0,4% und entsprachen damit den Erwartungen. Die jährliche Großhandelsinflation beschleunigte sich auf 5,4% und lag damit leicht über der Prognose von 5,3%.
Das schwächere Ergebnis stammte vom Kern-PPI, der Lebensmittel und Energie ausklammert. Er stieg im Monatsvergleich um 0,2% und lag damit unter der Konsensschätzung von 0,3%.
Die Energie bleibt das Problem. Die Erzeugerpreise für Energie sprangen um 4,2% und trieben den Großteil der Steigerung der Güterpreise an, während die Dienstleistungen nur leicht um 0,1% zulegten. Das ergibt ein uneinheitliches Bild der Inflationsdrucks über die Wirtschaft hinweg.
Mein Fazit: Die schwächere Kernzahl bietet zwar etwas Entlastung, aber allein dieser Bericht liefert nur begrenzte Anhaltspunkte, um mit einer entspannteren Fed-Politik zu rechnen. Höhere Treibstoffkosten können Unternehmen weiterhin belasten und sich schließlich auch bei den Verbrauchern bemerkbar machen.
Für Bitcoin und den breiteren Kryptomarkt beobachte ich die Renditen von Staatsanleihen und den Dollar. Wenn beides erhöht bleibt, könnte die schwächere Kernzahl nur begrenzten Rückhalt für die Risikobereitschaft bieten.
Als Nächstes kommt der CPI. Werden die Verbraucherpreise die Abschwächung bei den Kern-Erzeugerpreisen bestätigen oder zeigen sie einen breiteren Druck durch Energie?

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