Ich sehe es häufig, dass sich an einer bestimmten Stelle an der Straßenecke unseres Viertels, an der man täglich vorbeikommt, mit der Zeit Müll ansammelt und schließlich zu einem großen Müllhaufen wird. An genau diesem Ort vermischen sich Plastiktüten, Flaschen-/Wasserflaschenhüllen, Papierfetzen und Essensreste. Das beeinträchtigt nicht nur das Erscheinungsbild des Viertels, sondern verursacht auch Umweltverschmutzung, weil es unangenehm riecht. Dadurch kann sich außerdem die Gesundheit der Menschen in der Umgebung negativ auswirken.
Ich habe diesen riesigen Müllhaufen jeden Tag gesehen, aber es gab viele Tage, an denen ich einfach dachte: „Irgendjemand wird das schon aufräumen“, und einfach weiterging. Doch an einem Tag kamen mir auch Gedanken, dass jemand damit anfangen muss—wenn ich diesen Müllhaufen nicht selbst starte, wer dann?
Also haben wir diesmal, statt uns zu beraten und so zu tun, als würde es uns nichts angehen, Freunde zusammengetrommelt, die Handschuhe angezogen und Müllsäcke vorbereitet, Masken aufgesetzt und sind dann zum Straßenrand gegangen, um den Müll zu sammeln. Als wir wirklich loslegten, merkten wir, dass es schwieriger war als erwartet. Wir haben nicht nur das sichtbare Zeug eingesammelt, sondern auch die Plastikreste, die im Boden festklebten, und den Müll, der unter Büschen verborgen war—das hat lange gedauert, und auch wir waren entsprechend sehr erschöpft.
Nach langem, gründlichem Putzen wurde der Ort, der vorher schmutzig und übel riechend war, nach und nach sauberer. Und als die Müllsäcke immer voller wurden, haben wir gesehen, dass der Bereich am Straßenrand—und damit unsere Umgebung—immer größer und besser wurde. So wurden aus unserer ganzen Mühe nicht einfach nur „Arbeit“, sondern es entstanden Freude und Begeisterung.
Damals waren wir zwar müde, aber wir hatten auch dieses zufriedene Gefühl: „Können wir wirklich etwas verändern?“
Diese Erfahrung war für mich wie eine Lektion. Um die Umwelt zu kümmern ist nicht nur Sache von Regierungen, Organisationen oder der Gesellschaft. Man kann sich selbst um den eigenen Lebensraum kümmern und mit etwas Kleinem anfangen.
Ich habe auch verstanden, dass die #CleanUpDayWithBinance von Binance eine Gelegenheit ist, die darauf aufmerksam macht, dass viele Menschen durch genau solche kleinen Handlungen gemeinsam mitmachen können. Während sich Technologie und die digitale Welt weiterentwickeln, sollten wir die reale Welt, in der wir leben, nicht vergessen.
Ein Müllstück an der vorgesehenen Stelle wegzuwerfen, den Plastikeinsatz zu reduzieren, den Innen- und Außenbereich sowie den Straßenrand sauber und gepflegt zu halten—das sind Dinge, die wirklich getan werden sollten.
So eine kleine Handlung kann auch der Anfang einer Veränderung sein.
Deshalb muss eine große Veränderung nicht immer mit einer riesigen Aktion beginnen. Man kann schon damit anfangen, wenn jemand das allererste Müllstück aufhebt.
Lasst uns damit beginnen, von dem Ort aus, an dem wir heute leben, gemeinsam eine sauberere und bessere Umgebung für morgen zu schaffen. 🌱💛
