#沙特南部能源设施遇袭停运

Energieanlagen im Süden Saudi-Arabiens wurden heute außer Betrieb gesetzt. Das Energieministerium bestätigte einen Brand, teilweise wurde die Arbeit unterbrochen, mindestens 73 Menschen wurden verletzt. Die Huthi-Bewegung behauptet, mit Raketen und Drohnen die Anlagen von Aramco in Gizan, Abha und Najran getroffen zu haben.

Getroffen wurde nicht das Ölfeld im Osten, sondern Raffinerie- und Logistik-/Speicher-Knotenpunkte nahe dem Jemen. Die Raffinerie in Gizan mit rund 400.000 Barrel pro Tag war bereits im Juli stillgelegt, diesmal wieder „raucht“ es erneut. Der Horizont um die Straße von Hormus ist ohnehin instabil; das Rote Meer sollte ursprünglich über den Umweg entlastet werden, doch wenn im Süden erneut ein Knotenpunkt explodiert, entspricht das dem Auftreten einer zweiten Energievorderlinie im Golf.

Die Ölpreise folgen der Risikoprämie, nicht einer plötzlichen Auslöschung saudischer Förderkapazitäten. Die Notierungen für Brent sind wieder bei etwa 98 zurück; gehandelt wird „dass die Werke des größten Exporteurs nacheinander zu qualmen beginnen“. Dass der Brand heute eingedämmt wird und die Raffinerien schneller wieder ans Netz gehen, ist die Risikoprämie, die dadurch entsteht/gesenkt wird; wenn man weiter nach Osten trifft, ist die Schwelle von 100 US-Dollar nicht mehr nur eine psychologische Marke. $BTC
$CL