Hormus transportiert immer noch einen Teil des Öls, während die Gastanker weitgehend verschwunden sind.

Die tägliche Ölmenge durch die Straße ist von 21,6 Mio. Barrel auf 4,9 Mio. abgestürzt. LNG ist noch stärker gefallen.

In einer Woche zählte man 66 Rohöltanker und 16 Gasfrachter. Später waren es 4 Ölschiffe und null LNG.

Das ist kein Rätsel. Saudi-Rohöl kann aus dem Roten Meer über Yanbu heimlich ausweichen. Der Qatari- und Emirati-Gasverkehr hat im Grunde nur eine Tür – und diese Tür ist Hormuz.

Der Krieg hat also den Markt gespalten, und Öl hat einen Umweg gefunden. Gas steckt im Golf fest oder wird durch amerikanische Ladungen in Asien ersetzt.

Die Engstelle, die alle früher als Öldrama behandelten, ist nun ein Gasgeiselnehmer.

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