BNB von 675 bis 781 hochgezogen, sieben Tage lang +8,7%, jetzt korrigiert auf 744 – aber das Orderbuch wirkt nicht richtig: In den letzten 24 Stunden -1,7%, in den letzten vier Stunden wurden 5 Kerzen nacheinander abverkauft (5 bärische Long-Lower). Währenddessen ist der Spot in den letzten 3 Stunden netto zugeflossen (12 Kerzen alle positiv), große Orders kommen rein: 5 Stück hintereinander. Kontrakte mit aktiven Kaufs Orders machen 67,7% aus. In 7 Stunden wurde das Volumen um 400% erhöht.

Das Geld kommt gegen den Kurs rein, doch der Kurs hört nicht auf, weiter zu fallen. Das Rätsel liegt in den Positionen: Innerhalb eines Tages wurden 9% gekappt, in den vier Quadranten direkt als bear_capitulation markiert. -1,7% Rückgang, aber -9% Positionen abgezogen: Dieser Rückgang ist vor allem kein aktives Verkaufen, sondern Liquidation von gehebelten Longs – aktives Kaufvolumen und große Spot-Orders fressen genau diese Kapitulations-Orders. Die Gebühr liegt nur bei 0,0084%, der Hebel war nie „heiß“; herausgewaschen werden die Floating-Chancen oben.

Also: Das ist ein Washout im Rahmen einer Aufwärtsfortsetzung, kein Trendwechsel. Um 744 direkt long gehen, Ziel 756 und 769, Stop-Loss unter 740.

Wann man sich irrt und umdenkt: Wenn der Spot in den letzten 3 Stunden vom Netto-Zufluss in den Netto-Abfluss kippt und der Kurs beim Schluss unter 740,59 schließt, bedeutet das, dass die Gegenwehr gescheitert ist. Dann sind Long-Positionen hinfällig – abwärts schauen bis 709.

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