📰 Bankless-Mitbegründer David Hoffman hat nach dem vollständigen Ausstieg aus ETH sein Kapital in zwei Hälften aufgeteilt: Die eine Hälfte ging in VVV, NEAR, ZEC und HYPE, die andere blieb für DCA reserviert; am Ende wurde alles in LIT investiert. Drei Monate später wird die Rendite dieses Portfolios auf etwa 90 %–120 % geschätzt, während ETH im selben Zeitraum um rund 17 % gestiegen ist.

🔥 Am stärksten waren ZEC und LIT. ZEC legte um mehr als 120 % zu, ausgelöst unter anderem durch den Start des Grayscale-ZEC-Spot-ETFs; das Produkt-Assets-under-Management stiegen innerhalb von zwei Wochen von 300 Millionen US-Dollar auf 460 Millionen US-Dollar. LIT stieg, gemessen am durchschnittlichen DCA-Einstiegskurs, um etwa 135 %–210 % und war zudem Hoffmans größtes Einzelinvestment mit 50 % des Gesamtvermögens.

💡 Hoffmans Einschätzung ist ebenfalls sehr direkt: Bei HYPE und LIT achtet er auf On-Chain-Derivatehandel und konzentriert sich auf Protokollumsätze, Rückkäufe und das Produkterlebnis; bei ZEC auf den Bedarf an Privatsphäre und ETF-Katalysatoren; bei NEAR auf Cross-Chain-Abwicklung und die Nutzung rund um KI-Agenten; und VVV setzt er auf dezentrale KI-Inferenz.

Ehrlich gesagt lag er bei den fünf Positionen nicht überall richtig. NEAR stieg um etwa 69 %, HYPE um etwa 55 %, aber VVV blieb im Grunde unverändert, und er hat auch öffentlich nicht nachgekauft. Das wirklich Interessante ist, dass dieses Portfolio stärker auf bereits entstehendes Handelsvolumen, Gebühren und Rückkäufe setzt – und nicht nur auf eine sehr ferne Zukunft.

🤔 Natürlich heißt das nicht, dass der komplette Ausstieg aus ETH automatisch richtig war. Hoffman selbst bleibt weiterhin optimistisch für Ethereum, hat das Kapital aber in Anwendungen umgeschichtet, deren Umsätze seiner Ansicht nach leichter zu verifizieren sind. Würdest du ETH weiter halten oder einen Teil davon in anwendungsorientierte Assets wie LIT und HYPE investieren?

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