📰 Das Interessanteste an diesem ZEC-Anstieg ist vielleicht nicht nur, wie stark es selbst gestiegen ist, sondern dass die dahinterliegende „Mautstraße“ aufgedeckt wurde: Die Zashi-Wallet ist an NEAR Intents angebunden, sodass Nutzer BTC, SOL und USDC in den geschirmten ZEC tauschen können und auch geschirmten ZEC wieder in andere On-Chain-Assets zurücktauschen können.
🔥 Das bedeutet, dass ZEC-Zuflüsse und -Abflüsse möglicherweise über NEAR Intents laufen. Hinzu kommt, dass NEAR im Februar 2026 den Fee Switch aktiviert und die Protokollgebühren einheitlich in NEAR erhoben werden, wobei 100 % der Protokollgebühren für Rückkäufe von NEAR am offenen Markt verwendet werden. Das klingt tatsächlich ziemlich rund: Je heißer der ZEC-Handel, desto mehr Cross-Chain-Swaps und desto mehr Rückkäufe.
💡 Auch die Daten zeigen, dass diese Beziehung nicht aus der Luft gegriffen ist. Das kumulierte Handelsvolumen von NEAR Intents lag bis Anfang September bei etwa 27,6 Milliarden US-Dollar, die kumulierten Gebühren bei rund 45 Millionen US-Dollar. Noch wichtiger: Die Handelspaare USDT/ZEC, USDC/ZEC, SOL/ZEC und ETH/ZEC machten zusammen fast 40 % des Handelsvolumens aus.

Aber ehrlich gesagt sind die gesamten Gebühren und das Geld, das tatsächlich für NEAR-Rückkäufe verwendet wird, nicht dasselbe. Daten von DefiLlama zeigen, dass die in die Protokollkasse geflossenen Einnahmen etwa 5,51 Millionen US-Dollar betrugen, und in den letzten 30 Tagen etwa 910.000 US-Dollar. Der Großteil der Gebühren ging tatsächlich an Solver und Vertriebskanäle; Zashi trug etwa 760.000 US-Dollar bei.
🤔 Ob NEAR also weiterhin vom ZEC-Hype profitieren kann, hängt nicht nur davon ab, ob das Handelsvolumen steigt, sondern auch davon, wie hoch der ZEC-Anteil dabei ist. Wenn dieser Anteil in Zukunft deutlich sinkt, das gesamte Handelsvolumen aber weiter wächst, kann NEAR sich erst dann wirklich von der Abhängigkeit von einem einzelnen Asset lösen. Was denkst du: Wie lange kann diese Cross-Chain-„Mautstraße“ tragen?
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