Bei der Liquid-Sidechain von Blockstream ist etwas schiefgelaufen – das ist die härteste Sicherheitsmeldung dieses Wochenendes.

Rund 4.000 BTC (ca. 320 Mio. USD) wurden aus einem Bundes-Wallet peg-out gemacht. Der On-Chain-OP_RETURN nennt sich „White Hat“ und schreibt: „contact us on chain“. Die offiziellen Stellen bestätigten anschließend den Sicherheitsvorfall: Die Mittel wurden über SideSwaps PAK-Kanal ausgezahlt, man behauptet jedoch, dass der Schlüssel an sich nicht gestohlen wurde. Außerdem wurde die Einzahlung von LBTC bei Börsen vorübergehend gestoppt, und Bridge-Nodes wurden vorübergehend heruntergefahren. USDT, DePix, RWA und andere Assets sind bislang nicht betroffen.

Der CTO von Ledger stellt die „White Hat“-Erzählung öffentlich infrage – bei regulären Offenlegungen wird typischerweise zuerst eine Schwachstelle gemeldet und dann über die Vorgehensweise gesprochen, nicht erst knapp 95 % der Reserven wegbewegt und dann nach Verhandlungen gerufen. Entsprechend wurden LBTC vernichtet; die verbleibenden geankerten Bestände stimmen vorerst noch, aber die Rekonstruktion rückt in den Fokus, wie der Berechtigungsprozess umgangen wurde und ob die Gelder am Ende zurückerstattet werden.

Kursreferenz (Binance Vision): $BTC ca. 80.104 USD, 24h ca. +0,25 %, Hoch ca. 80.560, Tief ca. 79.233. Der Markt ist bisher nicht stark eingebrochen – beobachtet zunächst die offiziellen Mitteilungen und den Rückgabe-Fortschritt. Nehmt Gerüchte nicht als endgültige Wahrheit.


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