Ist der Bullenmarkt schon da? Viele stehen dem weiterhin skeptisch gegenüber, aber ich glaube, dass es als Nächstes nicht nur ein Bullenmarkt ist, sondern eine Runde von einem Bullenmarkt auf ganz großer Ebene.

$BTC wechselt gerade von „High-Beta-Tech-Aktien“ zu „Sachwerten als Absicherung gegen die Abwertung des Fiat“, die Flucht-nach-sicherem-narrativ kehrt zurück, und die Kopplung an Gold erreicht historische Hochs – gleichzeitig entkoppelt sich das Ganze von den US-Aktien.

Der 60-Tage-Korrelationskoeffizient von $BTC mit dem $XAU Gold ist auf 0.663 gestiegen und hat damit den historischen Höchststand von 0.64 aus November 2020 offiziell überschritten. Seit es seit 2011 Handelsdaten gibt, ist das der höchste Wert.

Am 3. und 4. September kam es an zwei aufeinanderfolgenden Handelstagen zu Abschlüssen über 0.65 – nicht nur zu einzelnen kurzen Stichen am Intraday.

Dass der 60-Tage-Korrelationskoeffizient von $BTC mit dem $XAU Gold über 0.5 liegt, ist sehr selten. Historisch entfiel das nur auf 2.2% der Handelstage; zuvor gab es nur zwei entsprechende Phasen.

Im August 2020 lag BTC damals in einer Seitwärtsrange zwischen 10.000 und 12.000 US-Dollar, bevor anschließend eine Aufwärtsbewegung (Hauptanstieg) startete und auf 64.000 US-Dollar stieg.

Im Oktober 2022 befand sich Bitcoin in einer langfristigen Tiefzone. Obwohl dazwischen ein FTX-Black-Swan-Ereignis passierte, betrug die Kursentwicklung von der Signallage bis zum späteren Hoch bei 73.000 US-Dollar immer noch +276%.

Jetzt ist es zum dritten Mal in der Geschichte, dass eine solche starke Gold-Korrelation auftaucht. Und dieses Mal ist es noch „reiner“: Während die Gold-Korrelation die 0.6 überschreitet, sinkt die Korrelation zum Nasdaq unter 0.25. In den vergangenen mehreren Bullenmarktphasen beruhte das meiste hauptsächlich auf dem Zusammenspiel aus Halving-Narrativ und dem Überlaufen der US-Dollar-Liquidität. „Digitales Gold“ ist zwar oft ein Thema, aber wird selten wirklich zur klaren Hauptlinie. Am Markt taucht nun eine seltene Kombination auf: „hohe Gold-Korrelation + geringe US-Aktien-Korrelation + ausreichend bereinigendes/auswaschendes Kapital-„Washing“. Makroökonomisch werden derzeit die Themen US-Schulden und das Dollar-Kreditrisiko neu bewertet. Daher sieht es aktuell eher nach dem frühen Stadium eines Bullenmarkt-Hauptanstiegs aus, nicht nach einem gewöhnlichen Rebound nach Überverkauf.

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