Laut CNBC stiegen die Ölpreise am Donnerstag, nachdem der Iran weiterhin US-Golf-Verbündete angegriffen hatte. Kuwait fing dabei eingehende Raketen und Drohnen ab. Die Brent-Notierungen stiegen um 57 Cent auf 96,20 US-Dollar je Barrel, nachdem sie im Verlauf der Sitzung kurzzeitig die Marke von 97 US-Dollar übertroffen hatten. Der US-amerikanische West Texas Intermediate gewann 85 Cent auf 91,86 US-Dollar je Barrel. Kuwaits Streitkräfte erklärten, das Königreich sei mit anhaltender iranischer Aggression konfrontiert. Dabei hätten die Luftabwehrsysteme Raketen und Drohnen abgefangen, wie die Kuwait Times berichtete. Die Ölpreise sind in dieser Woche um mehr als 7% gestiegen, nachdem die USA und der Iran erstmals seit Juli militärische Angriffe ausgetauscht hatten. Energieminister Chris Wright sagte, dass am Mittwoch mehr als 17 Millionen Barrel Öl durch die Straße von Hormus geschleust wurden – ein Rekord während einer Kriegszeit – und zwar unter dem Schutz des US-Militärs. Präsident Donald Trump sagte am Mittwoch, er erwarte nicht, dass sich die aktuellen Kämpfe wieder zu einem Krieg ausweiten.