Frische US-Luftschläge gegen den Iran haben in nur 24 Stunden über 300 Mio. $ an gehebelten Krypto-Positionen ausgelöscht, wobei rund 83.000 Trader liquidiert wurden, als BTC unter 78.000 $ fiel.

Bemerkenswert ist der Mechanismus: Das war kein Ausverkauf einer überfüllten Long-Positionierung, der durch einen normalen Rücksetzer bereinigt wurde. Das Open Interest von BTC war bereits vor der Schlagzeile in der Woche um mehr als 5 % gesunken — der Markt war also schon dünn, als es losging, sodass der geopolitische Schock weniger Liquidität hatte, um absorbiert zu werden, und die Kaskade schneller und tiefer durchschlug, als es in ein überfülltes Orderbuch der Fall gewesen wäre.

Das ist der Vorteil, auf den man künftig achten sollte: geopolitisches Nachrichtenrisiko trifft am härtesten nicht dann, wenn die Positionierung am extremsten ist, sondern wenn die Orderbücher bereits dünn sind. Beobachte OI und Tiefe zusammen mit Funding, nicht nur Funding allein.

Wie viel Nachrichtenrisiko kalkulierst du gerade in dein Perp-Exposure ein, und passt du die Positionsgröße an, wenn OI bereits dünner wird?

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